Kupfersulfat verfärbt Wasser in Flumserberg SG blau
In Flumserberg SG ist Kupfersulfat aus einem Landwirtschaftsbetrieb in einen Bach gelangt. Tiere und Pflanzen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Samstag mitteilte.

Die Wildhut hatte am Freitagmorgen eine blaue Flüssigkeit im Ruslenbach gemeldet. Die alarmierte Feuerwehr dichtete daraufhin die betroffene Gewässerzuleitung ab. Die Verunreinigung stammte von einem Landwirtschaftsbetrieb und ereignete sich bereits zwei Tage zuvor.
Dort gelangten Reste von Kupfersulfat mit Reinigungswasser in die sogenannte Meteorwasserkanalisation, also das Rohrsystem, mit dem Regenwasser in den Bach geleitet wird. Abgesehen von der betroffenen Einleitstelle konnten im Gewässer keine weiteren Ablagerungen von Kupfersulfat festgestellt werden.
Ein Umweltschadendienst stellte keine Schäden an der Tier- und Pflanzenwelt fest. Der Verursacher beauftragte ein Spezialunternehmen mit der Spülung der Leitung zwischen Betrieb und Ruslenbach und der fachgerechten Entsorgung der Rückstände.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen war vor Ort. Zudem standen die Feuerwehr mit rund 25 Angehörigen und der kantonale Umweltschadendienst im Einsatz.
Kupfersulfat wird in der Landwirtschaft etwa als Fungizid oder als Kupferquelle in Düngemitteln eingesetzt.










