Berneck verzichtet auf Rezertifizierung des Labels «Energiestadt»
Der Gemeinderat Berneck hat entschieden auf eine weitere Rezertifizierung des Labels «Energiestadt» zu verzichten und den Trägerverein Ende Jahr zu verlassen.

Wie die Gemeinde Berneck informiert, hat der Gemeinderat nach vorgängiger Abstimmung mit der Energie- und Umweltkommission entschieden, auf eine weitere Rezertifizierung des Labels «Energiestadt» zu verzichten und per Ende 2026 aus dem Trägerverein auszutreten.
Seit 2007 Mitglied, im 2009 erstmals zertifiziert
Die Gemeinde Berneck ist seit 2007 Mitglied im Trägerverein und wurde 2009 erstmals als Energiestadt zertifiziert. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Massnahmen in den Bereichen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit umgesetzt. Die letzte Rezertifizierung erfolgte im Jahr 2022.
Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen im Energiebereich deutlich verändert. Viele energiepolitische Anforderungen sind heute auf Bundes- und Kantonsebene gesetzlich geregelt, etwa in den Bereichen Energieeffizienz bei Gebäuden und Geräten oder bei der Förderung von Photovoltaikanlagen.
Der Handlungsspielraum auf Gemeindeebene hat sich entsprechend verringert. Gleichzeitig verfügt die Gemeinde Berneck über etablierte fachliche Strukturen.
Fachliche Unterstützung zukünftig durch Energie- und Umweltkommission
Mit der Energie- und Umweltkommission besteht ein Gremium, das sich sowohl mit energie- als auch mit umweltpolitischen Fragestellungen wie Wärmeverbund, Biodiversität, Grünflächen oder Neophytenbekämpfung befasst und den Gemeinderat fachlich unterstützt.
Der Gemeinderat kommt deshalb zum Schluss, dass die energie- und umweltpolitischen Zielsetzungen der Gemeinde auch ohne formelle Zertifizierung zielgerichtet weiterverfolgt werden können.
Die Gemeinde führt die inhaltliche Arbeit in den Bereichen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit weiterhin fort. Dazu zählen insbesondere Fördermassnahmen im Energiebereich, Informationsveranstaltungen, konkrete Aktivitäten wie Neophytentage, Bäume für Berneck et cetera.
Die Energie- und Umweltkommission wird diese Arbeiten auch künftig begleiten und weiterentwickeln.










