Grosser Rat will direkt über Bildungsinitiative befinden

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Bern,

Das Berner Kantonsparlament will keinen Gegenvorschlag zur Bildungsinitiative ausarbeiten lassen. Es hat am Dienstagvormittag entsprechende Forderungen abgelehnt.

Dass Bildung eine zentrale öffentliche Aufgabe ist, darüber waren sich im Grossen Rat alle einig. Nicht aber darüber, wie hohe Qualität in der Bildung sichergestellt werden soll. (S...
Dass Bildung eine zentrale öffentliche Aufgabe ist, darüber waren sich im Grossen Rat alle einig. Nicht aber darüber, wie hohe Qualität in der Bildung sichergestellt werden soll. (S... - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Vergeblich votierten die Befürworter eines Gegenvorschlags. Es brauche einen zweiten, konstruktiven Anlauf, sagte Grossrätin Milena Daphinoff (Mitte). Die Forderungen der Initiative müssten klarer umschreiben und definiert werden, verlangte Casimir von Arx (GLP).

Ein Gegenvorschlag würde die Forderungen der Initiative verwässern, hielt SP-Grossrat Reto Müller entgegen.

Nachdem die Frage des Gegenvorschlags geklärt ist, wird das Parlament am Dienstagnachmittag über die Initiative selber debattieren.

Die Berner Bildungsinitiative will eine guten Bildungsqualität und die nötigen Mittel dafür als Verfassungsauftrag festschreiben. Das Volksbegehren wurde 2024 mit 20'427 gültigen Unterschriften eingereicht. Es ist im Licht des teilweise akuten Lehrpersonenmangels der letzten Jahre entstanden.

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