Bündner SP will «nur Peter»

Keystone-SDA Regional
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Chur,

Die SP Graubünden hat für die Regierungsratswahlen im Juni die Wahlkampagne für den amtierenden und wieder antretenden Regierungsrat Peter Peyer lanciert. Mit dem Slogan «Peter. Punkt. Mehr Haltung. Mehr Peyer.» verzichtet die Kantonalpartei auf ein Zweierticket.

Die SP des Kantons Graubünden will nur ihn: Peter Peyer. Der amtierende Regierungsrat soll den SP-Sitz bei den kommenden Wahlen sichern. Doch das wird nicht einfach. (Archivbild)
Die SP des Kantons Graubünden will nur ihn: Peter Peyer. Der amtierende Regierungsrat soll den SP-Sitz bei den kommenden Wahlen sichern. Doch das wird nicht einfach. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Auf diesen Antrag der Parteileitung folgte die Basis einstimmig, schrieb die SP GR am Dienstag in einer Mitteilung. Die Partei will sich ganz auf den derzeitigen Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit fokussieren und ihm eine dritte Amtszeit ermöglichen.

Peyer will sich der Mitteilung zufolge dafür einsetzen, dass sich Graubünden für mehr Haltung einsetzt – in einer Zeit, in der Autokratie und Respektlosigkeit weltweit zunähmen.

Für die Gesamterneuerungswahlen am 14. Juni zeichnet sich ein spannender Wahlkampf ab. Aktuell besteht die Bündner Regierung aus drei Mitte-Politikern und je einem der SP und FDP. Alle, bis auf den wegen Amtszeitbeschränkung ausscheidenden Jon Domenic Parolini (Mitte) treten zur Wiederwahl an.

Doch gleichzeitig drängen auch einige Neue ins Amt. Die SVP beispielsweise schickte jüngst die oberste Bündnerin Valérie Favre Accola ins Rennen. Die SVP ist seit 2008 nicht mehr Teil der Bündner Regierung. Nachdem die damalige SVP-Regierungsrätin Eveline Widmer-Schlumpf anstelle von Christoph Blocher in den Bundesrat gewählt worden war, wurde die Kantonalpartei aus der SVP Schweiz ausgeschlossen und die BDP gegründet. Nun will die Volkspartei zurück in die kantonale Exekutive.

Die Mitte will den Platz von Parolini aber nicht kampflos aufgeben und schickt neben den beiden Bisherigen, Carmelia Maissen und Marcus Caduff, auch die Alt-Standespräsidentin Aita Zanetti ins Rennen.

Aber auch die FDP hat ein Auge auf den freiwerdenden Sitz geworfen. Neben dem bisherigen Finanzdirektor Martin Bühler nominierte die FDP GR den Parteipräsidenten Maurizio Michael für die Regierungsratswahlen. Für die fünf Regierungssitze treten also insgesamt sieben Kandidierende an.

Kommentare

User #2444 (nicht angemeldet)

Wie wär’s wenn man diesem Typ Seife schenken würde

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