Rüffel für Berner Gesundheitsdirektion

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Berner Grossen Rats bemängelt die Zusammenarbeit der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) mit Dritten. Nach Abschluss einer Überprüfung verlangt sie von der GSI, externes Wissen stärker einzubeziehen.

Pierre Alain Schnegg
Die Gesundheitsdirektion von Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) soll ihre Zusammenarbeit mit Dritten verbessern, fordert die Geschäftsprüfungskommission des Berner Grossen Rats. - keystone

In vier «Empfehlungen» fasst die GPK ihre Forderungen zusammen, die sie am Freitag in einer Mitteilung veröffentlichte. Die GSI soll «Vorkehrungen treffen» um für verwaltungsexterne Stakeholder «ein verlässlicher Partner» zu sein.

Ferner wird sie zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben betreffend der Zusammenarbeit mit Dritten gemahnt und aufgefordert, ihre Praxis an jene der übrigen Direktionen anzupassen. Die GSI soll bis August 2027 in einem Bericht aufzeigen, ob und wie sie die Empfehlungen umsetzt.

Die Direktion zeige «wenig Interesse am Knowhow aus der Praxis», lautet einer der Vorwürfe, die aus der Überprüfung hervorgingen. Damit die GSI Stakeholder und Leistungserbringer informiere oder konsultiere, sei häufig Druck nötig.

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