Baselbieter Mitte verzichtet auf zweite Kandidatur für Regierung
Die Mitte Basel-Landschaft bekräftigt ihre Unterstützung für ihren Regierungsratskandidaten Remo Oser. Die Partei verzichtet auf eine zweite Kandidatur für die Regierung, wie sie am Freitag mitteilte.

Parteipräsident Simon Oberbeck betonte, die Partei gehe mit einer Stimme, klaren Zielen und grosser Entschlossenheit in die Wahlen 2027. «Wir wollen unsere politische Verantwortung auf allen Ebenen wahrnehmen, unsere Sitze verteidigen und wo möglich zusätzliche Mandate gewinnen.» Dafür setze die Partei auf starke Persönlichkeiten, eine engagierte Partei und eine Politik, die verbinde und Lösungen schaffe.
Der Parteivorstand sprach sich laut Mitteilung gegen eine zweite Regierungsratskandidatur aus den eigenen Reihen aus. Die Verteidigung des bisherigen Regierungssitzes habe Priorität. Oser solle die bestmöglichen Voraussetzungen für seine Kandidatur erhalten, hiess es. Der Vorstand sei überzeugt, mit Oser einen kompetenten und engagierten Kandidaten ins Rennen zu schicken, der die Politik der Mitte glaubwürdig vertrete.
Oberbeck verlor gegen Oser
Die Baselbieter Mitte blickt auf turbulente Tage zurück. An der Parteiversammlung von vergangener Woche setzte sich der Laufentaler Gemeindepolitiker Oser überraschend gegen den als Favorit geltenden Parteipräsidenten Oberbeck für die Regierungsratswahlen vom 11. April 2027 durch. Die Wahl von Oser erfolgte mithilfe einer grossen Mobilisierung aus dem Laufental bereits im ersten Wahlgang – und sorgte innerhalb der Partei für Unmut.
Der ehemalige Gemeindepräsident von Röschenz äusserte sich im Communiqué erfreut über das Vertrauen und die breite Unterstützung seiner Partei, wie es weiter hiess.










