Büsserach erinnert an Verdingkinder-Schicksale
Büsserach unterstützt das Erinnern an Verdingkinder und Fremdplatzierungen. Geplant sind ein Gedenkanlass 2027 und ein Erzählnachmittag.

Wie die Gemeinde Büsserach mitteilt, setzt sich der Verein ZEDER SO dafür ein, die Geschichten von Menschen sichtbar zu machen, die vor 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen betroffen waren. Dazu gehören vor allem auch sogenannte Verdingkinder.
Das waren Kinder und Jugendliche, die fremdplatziert wurden und oft unter schwierigen Bedingungen auf Bauernhöfen oder in Heimen leben und arbeiten mussten.
Ziel von ZEDER ist es, diese persönlichen Geschichten zu bewahren, das Erlebte aufzuarbeiten und das Bewusstsein in der Bevölkerung für dieses Kapitel der Schweizer Geschichte zu stärken.
Erinnerungen teilen und bewahren
Der Gemeinderat prüft die Möglichkeit, den Gedenktag vom 2. April 2027 auch in Büsserach zu begehen und falls sich interessierte Personen melden, gegebenenfalls einen Erzählnachmittag zu organisieren und die Geschichten (sofern gewünscht) in der Büsseracher Dorfchronik festzuhalten.
Betroffene können sich unverbindlich bei der Gemeindeverwaltung Büsserach (Cathrin Schmid) melden.






