AKW-Gösgen-Ausfall kostet Alpiq weitere 60 Millionen Franken
Die Abschaltung des Atomkraftwerks (AKW) Gösgen hat den Energiekonzern Alpiq im letzten Jahr knapp 150 Millionen Franken gekostet. In diesem Jahr dürften noch einmal rund 60 Millionen Franken hinzukommen, wie Alpiq-Finanzchef Peter-Wim Gerssen am Donnerstag gegenüber Medien sagte.

Das AKW wurde Ende Mai 2025 vom Netz genommen. Die Betreiber wurden damals beauftragt, möglichen Überlastungen im Speisewasser-Rohrleitungssystem nachzugehen. Sie mussten entsprechend zusätzliche Sicherheitsnachweise beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) einbringen. Die erneute Inbetriebnahme hat sich seither mehrmals verzögert.
Der Meiler soll nach aktuellem Stand am 21. März wieder ans Netz gehen. «Die technischen Arbeiten sind abgeschlossen», sagte Alpiq-Chefin Antje Kanngiesser. Aktuell stehe nur noch die Freigabe durch das Ensi aus. Anzeichen für eine weitere Verzögerung sieht sie aktuell nicht.
Insgesamt mussten die Betreiber für den Ausfall des AKWs rund 6 Terawattstunden Strom zukaufen, davon entfallen 40 Prozent auf die Alpiq.










