Westliche Regierungen verurteilen Einsatz von Söldnern der Wagner-Truppe in Mali

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    Frankreich,

    Mehr als zwölf westliche Regierungen haben den Einsatz von russischen Söldnern der Wagner-Truppe im westafrikanischen Mali verurteilt.

    Mali Soldaten
    Malische Soldaten bei einer Übung - AFP

    In einer Erklärung vom Donnerstag warfen sie Russland vor, die Truppe materiell zu unterstützen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Deutschland, Frankreich und Grossbritannien.

    Erstmal wird damit bestätigt, dass trotz der Warnungen an die Regierung in Bamako weiterhin Wagner-Söldner im Einsatz sind. Die Sicherheitslage in Westafrika könne sich dadurch nur weiter verschlechtern und drohe auch, die Menschenrechtslage zu verschlimmern.

    Die westlichen Regierungen bedauerten die Entscheidung der malischen Regierung, «bereits knappe öffentliche Mittel» für die Bezahlung ausländischer Söldner zu verwenden, anstatt die malischen Streitkräfte zu unterstützen. An Russland richteten die westlichen Mächte die Aufforderung, zu einem «verantwortlichen und konstruktiven» Verhalten zurückzukehren.

    Die USA gehörten nicht zu den Unterzeichnern. US-Aussenminister Antony Blinken hatte jedoch ebenfalls Anfang des Monats warnende Worte an die malische Regierung gerichtet.

    Russland bestreitet Verbindungen zur Wagner-Gruppe. Die Truppe gilt als «Russlands Schattenarmee», Moskau bestreitet jedoch jegliche Verbindung zu ihr. Neben Syrien und Mali soll die Wagner-Gruppe unter anderem auch in der Ukraine, in Libyen und in der Zentralafrikanischen Republik aktiv gewesen sein.

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