Ukraine-Krieg: Biden, Macron und Co. drängen Putin zu Waffenruhe

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Grossbritannien,

    Die Staatschefs von USA, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien drängen Putin erneut zu einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg.

    Macron und Scholz
    Macron und Scholz - AFP/Archiv

    Die Staats- und Regierungschefs der USA, Deutschlands, Frankreichs, Grossbritanniens und Italiens haben nach einem gemeinsamen Telefonat der Ukraine weitere tatkräftige Unterstützung zugesagt und den Angriff Russlands scharf verurteilt.

    «Sie drängten den russischen Präsidenten Putin erneut dazu, einer Waffenruhe zuzustimmen, alle Kampfhandlungen einzustellen, die russischen Soldaten aus der Ukraine abzuziehen und eine diplomatische Lösung der Krise zu ermöglichen», erklärte der Sprecher von Kanzler Olaf Scholz, Steffen Hebestreit, am Dienstag in Berlin.

    Das Quintett forderte Putin demnach überdies auf, die Lieferung humanitärer Hilfe in die Ukraine endlich zuzulassen sowie effektive humanitäre Korridore einzurichten, durch die die Bewohner umkämpfte Gebiete verlassen oder dort versorgt werden können - insbesondere in der seit Wochen belagerten Stadt Mariupol.

    Der hohe Sanktionsdruck gegen Russland werde beibehalten, hiess es. Beraten wurde auch über Massnahmen, um Energiesicherheit zu gewährleisten und den hohen Energiepreisen entgegenzuwirken.

    Aus dem Élyséepalast in Paris hiess es, die Fünfer-Runde habe die Notwendigkeit bekräftigt, über Macron und in Absprache mit der Ukraine einen Kommunikationskanal zum Kreml aufrechtzuerhalten. Bei der Besprechung sei auch abgesprochen worden, mit welcher Botschaft Macron sich direkt im Anschluss an Putin wendet. Neben der Notwendigkeit einer Hilfsoperation für die Bevölkerung Mariupols habe Macron demnach die russische Forderung nach einer Bezahlung seiner Energielieferungen in Rubel angesprochen, die einhellig abgelehnt wird. Ausserdem sei es um den letzten Stand bei den Friedensberatungen gegangen.

    Der britische Premierminister Boris Johnson pochte auf Unnachgiebigkeit gegenüber Russland. Die Regierung Putins müsse nach ihren Taten und nicht nach Worten beurteilt werden, sagte Johnson einer Mitteilung zufolge nach dem Gespräch mit den Präsidenten Joe Biden und Emmanuel Macron sowie Scholz und Ministerpräsident Mario Draghi. Einigkeit habe es gegeben, dass der Druck auf Russland nicht nachlassen dürfe, bevor «der Horror, der über die Ukraine gebracht wird» ein Ende nehme, so die Mitteilung weiter.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Westliche Staatschefs haben Putin erneut zu einer Waffenruhe in der Ukraine aufgerufen.
    • Zudem verlangen sie, dass Russland endlich humanitäre Hilfe in dem Land zulasse.

    Weiterlesen

    KI
    106 Interaktionen
    Gefahr
    x
    23 Interaktionen
    «Fire!»

    MEHR IN POLITIK

    Sanaa/Aden/Berlin
    Fidschi
    3 Interaktionen
    Von Industriestaaten

    MEHR UKRAINE KRIEG

    russland ukraine
    11 Interaktionen
    Wegen Oligarchen
    Robert Fico slowakischer Ministerpräsident
    74 Interaktionen
    Bratislava
    Trump
    84 Interaktionen
    Ukraine-Krieg
    Russland Aussenminister Sergej Lawrow
    68 Interaktionen
    Ukraine-Krieg

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Andrew Mountbatten-Windsor (66), früher als Herzog von York bekannt, w
    24 Interaktionen
    Nach Festnahme
    strasse von hormus
    London
    Prinz Harry
    236 Interaktionen
    Einblick