Hisbollah

Weiter Kämpfe zwischen Israel und Hisbollah

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Trotz wachsender Hoffnung auf eine Waffenruhe beschiessen sich das israelische Militär und die Hisbollah im Libanon weiter gegenseitig.

Rauch steigt nach israelischem Bombardement im Südlibanon auf. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa
Rauch steigt nach israelischem Bombardement im Südlibanon auf. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa - Keystone/AP/Ariel Schalit

In der umkämpften Stadt Bint Dschubail im Südlibanon kam es nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen weiter zu heftigen Gefechten zwischen israelischen Truppen und Hisbollah-Kämpfern. Auch aus Ortschaften nahe der Küstenstadt Tyrus wurden schwere Artillerieangriffe gemeldet. Zudem flog die israelische Luftwaffe weitere Angriffe im Süden des Landes. Nach israelischen Medienberichten feuerte die Hisbollah erneut Dutzende Raketen auf den Norden Israels ab.

Das Gesundheitsministerium in Beirut meldete darüber hinaus, dass bei israelischen Angriffen bei Nabatija im Süden des Landes drei Sanitäter getötet worden seien. Das Ministerium verurteilte dies scharf. Nach libanesischen Angaben ist es bereits mehrfach zu Angriffen auf Mitarbeiter im Gesundheitswesen gekommen. Israel wirft der Hisbollah vor, Krankenwagen und medizinische Einrichtungen für militärische Ziele zu missbrauchen.

Nach Angaben der israelischen Armee wurden binnen 24 Stunden mehr als 200 Hisbollah-Ziele im Süden des Libanons getroffen. Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte bei einem Truppenbesuch im Südlibanon, die Truppen rückten weiter vor und die Hisbollah ziehe sich zurück. Seit Kriegsbeginn seien mehr als 1.700 Hisbollah-Kämpfer getötet worden. Das Gebiet von der israelischen Grenze bis zum Litani-Fluss, etwa 30 Kilometer nördlich der Grenze, solle zur Sperrzone für die Organisation werden. Laut libanesischen Angaben wurden im Krieg bisher 2.167 Menschen getötet.

Das israelische Sicherheitskabinett wollte nach Medienberichten noch heute Abend über eine Waffenruhe im Libanon beraten. Der libanesische TV-Sender LBCI meldete, dass die derzeit kursierenden Berichte zu einer möglichen Waffenruhe auf «libanesische Bemühungen» zurückzuführen seien. Dazu zähle insbesondere ein Treffen am Dienstag in Washington sowie anschliessende diplomatische Kontakte.

Kommentare

User #6060 (nicht angemeldet)

Ihr könnt nicht mehr Stoppen und verteilt nur noch Gewalt . Statt nach Frieden zu suchen herrscht ihr wie Dämonen über andere . Wiso nur ?

Weiterlesen

a
606 Interaktionen
«Werte und Respekt»
Tauben
214 Interaktionen
Tauben-Tötung

MEHR HISBOLLAH

hisbollah
9 Interaktionen
Beirut/ Tel Aviv
Kassim
5 Interaktionen
Beirut
28 Interaktionen
Tel Aviv/Beirut
19 Interaktionen
Beirut

MEHR AUS STADT BERN

yb hakan yakin
3 Interaktionen
Yakin kritisiert YB
Kita
Monate nach Meldung
AB Aarau
13 Interaktionen
Cup-Krawalle in Aarau