Verhandlungen zu Plastikmüll-Abkommen in Genf vertagt

Keystone-SDA
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Genève,

Bei den Verhandlungen über ein Plastikabkommen in Genf wurde keine Einigung erzielt. Heute Freitag geht die Konferenz weiter.

Plastikabfall wird auch exportiert und sorgt in vielen Entwicklungsländern für Probleme. (Archivbild)
Plastikabfall wird auch exportiert und sorgt in vielen Entwicklungsländern für Probleme. (Archivbild) - K.M. Chaudary/AP/dpa

Die Unterhändler haben bei den Verhandlungen über ein Abkommen zur Vermeidung von Plastikmüll am Donnerstag in Genf keine Einigung erzielt. Der Konferenzvorsitzende vertagte die Verhandlungen der gut 180 Staaten um kurz vor Mitternacht auf Freitag.

Die Schweiz ist in Genf von Bundesrat und Umweltminister Albert Rösti vertreten. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) erwartete einen neuen Textentwurf. Die Schweiz sei der Ansicht, dass es «nicht akzeptabel» wäre, ohne Ergebnis aus Genf abzureisen, sagte Rösti der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag vor Ort – bevor die Konferenz in die Verlängerung ging.

Um wie viel Uhr es am Freitag weitergehen soll, blieb zunächst offen. Ausgehandelt werden soll ein rechtlich verbindlicher Vertrag, um die Unmengen von Plastikabfall, die Ökosysteme zerstören und die Gesundheit der Menschen gefährden, einzudämmen. Der Vertrag soll den gesamten Lebenszyklus des Plastiks umfassen, von der Produktion bis zum Umgang mit Abfall.

Kommentare

User #5185 (nicht angemeldet)

Weshalb nicht Verbrennungsanlagen in Drittwelt Länder finanzieren.Die ganzen Müllhalden müssen verbrennt werden.Super Beispiel Müllverbrennungsinsel Malediven.Wird von Engländer bewirtschaftet.

User #5796 (nicht angemeldet)

Wäre wichtig. Wenn nicht mal das zustande kommt, reden wir schon gar nicht erst von einer möglichen Übereinkunft in Klimafragen. Übung abbrechen.

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