Vance beklagt Orbáns Abgang als Verbündeter der USA in Europa
US‑Vize JD Vance beklagt Orbáns Abgang als US‑Verbündeter in Europa. Gleichzeitig verspricht er gute Zusammenarbeit mit Ungarns neuem Regierungschef.

US‑Vizepräsident JD Vance hat seine Unterstützung für den abgewählten ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán verteidigt.
Laut dem «BRF» rechtfertigt Vance den Einsatz auch nach dem verlorenen Wahlkampf mit Orbáns langjähriger Unterstützung für die USA.
Vance beklagt in einem Fox‑News‑Interview den Verlust Orbáns als Verbündeten in Europa ausdrücklich. Er sei «traurig», dass er verloren habe.
Orbáns Rolle aus Sicht von Washington
Laut «ntv» betont Vance, Orbán habe sich als einer der wenigen europäischen Regierungschefs gegen EU‑Bürokratie gestellt. Diese beschreibt er als «sehr schlecht für die USA».
In diesem Sinne habe Orbáns Stimme häufig den US‑Positionen zugearbeitet. Vance sieht die USA‑Hilfe für Orbán nicht als Fehler.
Entscheidend sei gewesen, hinter einer Persönlichkeit zu stehen, die Washington viele Jahre lang unterstützt habe.
Neue Zusammenarbeit mit Ungarn
«Wir werden, da bin ich sicher, sehr gut mit dem nächsten ungarischen Regierungschef zusammenarbeiten», zitiert der «Tagesspiegel» Vance.

Orbán erhielt im Wahlkampf massive Unterstützung aus Washington. Vance reiste vergangene Woche sogar nach Ungarn zur Wahlkampfhilfe für Orbán.
Trotz der Bemühungen verlor die Fidesz-Partei die Parlamentswahl am Sonntag. Die Partei von Orbán konnte sich nicht durchsetzen.












