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US-Regierung sieht keinen Riss in Beziehung mit Deutschland

Keystone-SDA
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USA,

Die US-Regierung sieht die Beziehung zu Deutschland trotz des zähen Ringens um die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine nicht beschädigt. Deutschland habe bewiesen, dass es ein treuer Partner der USA sowie der Ukraine sei und auch ein treues Nato-Mitglied, sagte Aussenministeriumssprecher Ned Price am Mittwoch.

Weisses Haus in Washington
US-Präsident Donald Trump hat die Chefs grosser US-Tech-Konzerne zu einem Abendessen ins Weisse Haus eingeladen. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Entscheidung, Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern, sei ein Ergebnis erfolgreicher Diplomatie, sagte Price weiter.

Man diskutiere jeden Schritt mit allen Partnern, die sich bereit erklärt hätten, die Ukraine zu unterstützen. Normalerweise fänden diese Diskussionen hinter verschlossenen Türen statt, gelegentlich liefen sie aber auch öffentlich ab. Das untergrabe aber nicht das Signal der Einigkeit, das von der Panzer-Entscheidung ausgehe.

Der Ankündigung der USA und Deutschlands, Kampfpanzer zu liefern, waren wochenlange Diskussionen vorausgegangen. Zuletzt hatte es auch Berichte gegeben, wonach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine Zusage der Amerikaner zur Bereitstellung von Abrams-Panzern als Bedingung für die Lieferung deutscher Kampfpanzer genannt habe. Berlin und Washington wiesen diese Berichte zurück. Allerdings hatte Scholz auch immer betont, dass er bei der Bereitstellung von Waffensystemen, deren Qualität deutlich über die bisheriger Waffenlieferungen hinausgeht, nur gemeinsam mit den USA handeln wolle.

Die US-Regierung hatte bislang betont, die Bereitstellung des Abrams-Panzers aus praktischen Gründen nicht für sinnvoll zu halten. Die Lieferung, Nutzung und Instandhaltung sei zu aufwendig und kompliziert, hiess es immer wieder. Der nun verkündete Sinneswandel wurde offiziell damit begründet, dass sich die Lage auf dem Schlachtfeld in der Ukraine geändert habe.

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