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    Aargauer Regierung will Solarenergie ohne Sonderprogramm stärken

    Keystone-SDA Regional
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    Aarau,

    Der Aargauer Regierungsrat möchte den Ausbau der Solarenergie vorantreiben. Er lehnt das von der GLP-Fraktion im Parlament geforderte Sonderprogramm jedoch ab und setzt stattdessen auf die Weiterentwicklung der bestehenden Strategie.

    Der Photovoltaik-Ausbau soll im Kanton Aargau nach Ansicht des Regierungsrats flexibel weitergeführt werden. (Symbolbild)
    Der Photovoltaik-Ausbau soll im Kanton Aargau nach Ansicht des Regierungsrats flexibel weitergeführt werden. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Es bestünden bereits wirksame Instrumente wie die bis ins Jahr 2027 laufende kantonale Solaroffensive mit einem Kredit von 1,9 Millionen Franken. Dies hält der Regierungsrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme zu einer Motion der GLP-Fraktion im Grossen Rat fest.

    Zwar reiche der aktuelle Ausbaupfad noch nicht aus, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. Statt neue Programme zu lancieren, setzt der Regierungsrat nach eigenen Angaben auf die laufende Revision der Strategie «Energieaargau».

    Bei der Solarenergie besteht im Kanton ein grosses Potential, wie der Regierungsrat festhält. Während die Photovoltaik-Produktion im Jahr 2025 voraussichtlich 612 Gigawattstunden (GWh) erreichte, lag der Zubau im Jahr 2024 mit 64 Megawatt (MW) deutlich unter dem Vorjahreswert von 106 MW.

    Ein kritischer Punkt ist der Ausbau auf kantonseigenen Liegenschaften. Im Januar lehnte der Grosse Rat einen Verpflichtungskredit von knapp 5 Millionen Franken für die «Solaroffensive für kantonale Immobilien» ab. Die bürgerliche Mehrheit des Parlaments vertrat die Ansicht, dass Solaranlagen vor allem bei anstehenden Dachsanierungen oder Neubauten installiert werden sollten.

    Für private Hauseigentümer gibt es nach Angaben des Regierungsrats Anreize. Ab dem Steuerjahr 2026 wird bei der Besteuerung von Einspeisevergütungen neu das Nettoprinzip angewendet. Dies bedeutet, dass nicht der Bruttoertrag der PV-Produktion versteuert werden muss, sondern nur der tatsächliche Reinertrag nach Abzug bestimmter Kosten oder Freibeträge.

    Zudem werden laut Regierungsrat weiterhin die Beratungen zum Eigenstrom finanziell unterstützt und Bonusbeiträge für die Kombination von Dachsanierung und Photovoltaik ausgerichtet. Dass diese Anreize wirken, zeigt die Statistik: Der Anteil der Dachsanierungen, die mit dem Bau einer Solaranlage kombiniert werden, stieg deutlich an.

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    Kommentare

    User #7904 (nicht angemeldet)

    bin auch stark für die Solarenergie. habe mir jetzt fotos von solchen solardingern aufs dach geklebt. ist deutlich biulliger und gibt sogar schtrom!

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