Trump legt mit provokantem Post in Richtung Iran nach

    Keystone-SDA
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    USA,

    Angesichts des ablaufenden Ultimatums an den Iran hat US-Präsident Donald Trump mit scharfen Drohungen und Beleidigungen seiner Forderung nach Öffnung der Strasse von Hormus erneut Nachdruck verliehen. «Öffnet die verdammte Strasse (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen», schrieb er in einem Post am Ostersonntag auf seiner Plattform Truth Social.

    ARCHIV - US-Präsident Donald Trump spricht über den Iran-Krieg in der Cross Hall des Weißen Hauses  in Washington. Foto: Alex Brandon/AP Pool/dpa
    ARCHIV - US-Präsident Donald Trump spricht über den Iran-Krieg in der Cross Hall des Weißen Hauses in Washington. Foto: Alex Brandon/AP Pool/dpa - Keystone/AP Pool/Alex Brandon

    Fox News berichtete wenig später aus einem Telefoninterview mit Trump, in dem er gesagt habe, dass er es für möglich halte, dass bis Montag eine Einigung erzielt sei. «Sie verhandeln gerade», habe er gesagt, berichtete der Reporter, der mit Trump sprach.

    In seinem Post auf Truth Social drohte er erneut mit Angriffen auf Energieanlagen und Infrastruktur wie Brücken, sollte der Iran nicht einlenken. «Am Dienstag ist im Iran gleichzeitig Tag des Kraftwerks und Tag der Brücke. Das wird ein unvergessliches Erlebnis!» schrieb Trump in Anspielung auf drohende Angriffe auf Kraftwerke und Brücken. Bereits am Samstag hatte er einen inhaltlich ähnlichen, aber bei weitem nicht so beleidigend formulierten Post abgesetzt.

    Die iranische UN-Vertretung in Genf erklärte auf X, die Androhung der vorsätzlichen Zerstörung ziviler Infrastruktur – Kraftwerke und Brücken – stelle einen Verstoss gegen das Völkerrecht dar. «Diese Rhetorik ist nicht nur eines Präsidenten unwürdig, sondern zeugt auch von einer gefährlichen Missachtung der Genfer Konventionen und des Schutzes von Nichtkombattanten.» Diplomatie erfordere ein Mindestmass an Rechtmässigkeit und keine Drohungen mit der «Hölle».

    Trump hatte dem Iran schon einmal ein Ultimatum für die Öffnung der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Strasse von Hormus gesetzt, es vergangene Woche aber noch einmal verlängert. Bis zum 6. April (US-Ortszeit, 02.00 Uhr MESZ 7. April) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, sagte er seinerzeit unter Verweis auf «sehr gute» Gespräche.

    In den vergangenen Tagen gab es weiterhin heftige Angriffe beider Seiten. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Strasse von Hormus liegt weiterhin weitgehend still.

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    Kommentare

    User #5926 (nicht angemeldet)

    Die EU-Linken pflegen eine widerwärtige Doppelmoral. Sie wollen zwar, dass JEMAND das seit einem halben Jahrhundert gewalttätige Mullahregime endlich stoppt, zumal dieses Regime die Terrormilizen von IS, Hamas, Hisbollah usw. finanziert und organisiert und zudem mit der gefährlich hohen Urananreicherung zwecks Atomwaffenproduktion - trotz gegenteiliger Versprechungen und Verträgen - nicht aufgehört hat. Wenn dann dieser JEMAND DIESE DRECKSARBEIT ÜBERNIMMT, spielen sie die Empörten, plärren über das damit gebrochene Völkerrecht, entsetzen sich über den stattfindenden Krieg, spotten über diesen JEMAND und empören sich darüber, dass diese Aktion nicht gewaltfrei vonstatten ging. Scheinheiliger gehts fast nicht mehr!

    User #7011 (nicht angemeldet)

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