Aargauer Regierung will Förderprogramm Energie weiterführen
Der Kanton Aargau plant für den Zeitraum von 2027 bis 2030 ein Förderprogramm Energie, um die nationalen Klimaziele im Gebäudesektor umzusetzen. Der Regierungsrat will dem Parlament einen Verpflichtungskredit von 127,8 Millionen Franken beantragen.

Der Kanton soll höchstens 58,3 Millionen Franken an die Gesamtsumme beitragen, wie aus den Unterlagen des Regierungsrats vom Donnerstag hervorgeht. Der grösste Beitrag soll aus Globalbeiträgen des Bundes in den Topf fliessen. Der Regierungsrat schickte die Vorlage «Förderprogramm Energie 2027-2030» in die Anhörung.
Das vorgeschlagene Programm unterstütze Massnahmen an der Gebäudehülle und den Ersatz von Öl- und Gasheizungen durch erneuerbare Systeme, heisst es in der Unterlagen. Zudem stünden auch weiterhin Mittel für Pilotanlagen zur Verfügung.
Die Erfahrungen mit den Förderprogrammen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass die Energieeffizienz wirksam gesteigert und der CO2-Ausstoss markant gesenkt werden könnten. Das Programm trage zum Erreichen der klima- und energiepolitischen Ziele sowie zur Versorgungssicherheit bei.
Es sei zudem so ausgestaltet, dass mit einem möglichst effizienten Einsatz kantonaler Gelder ein möglichst hoher Anteil an Bundesgeldern aus der CO2-Abgabe in den Aargau zurückgeführt werde.










