Uno erzielt Fortschritt bei Einschränkung von «Killer-Robotern»

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Genève,

    Bei ihren Bemühungen um eine Einschränkung autonomer Waffensysteme – sogenannter Killer-Roboter – hat die Uno einen ersten Erfolg erzielt. Nach jahrelanger Diskussion einigten sich in Genf knapp 130 Staaten auf eine Definition der Waffen, wie der niederländische Aussenminister Tom Berendsen am Samstag mitteilte.

    Killer-Roboter
    Eine Aktion gegen Killer-Roboter in London. Microsoft und Amazon entwickeln gefährliche künstliche Intelligenz. - zvg

    «Während sich die Militärtechnologie rasant weiterentwickelt, markiert dies einen wichtigen Schritt bei der Regulierung dieser Systeme», schrieb er im Onlinedienst X.

    Das verabschiedete Dokument wurde allerdings nicht veröffentlicht. Bei der Konferenz in Genf war über die Konvention über bestimmte konventionelle Waffen (CCW) diskutiert worden.

    Die Entwicklung und der Einsatz von Waffen, die in der Lage sind, Ziele auszuwählen und sie ohne menschliches Eingreifen anzugreifen, nehmen rasant zu. «Die Entwicklung und der Einsatz autonomer Waffensysteme ausserhalb eines klaren, einschränkenden Rahmens werfen schwerwiegende rechtliche, ethische und humanitäre Fragen auf», erklärte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).

    Wie mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen fordert das IKRK die Staaten auf, «rechtlich verbindliche Regeln zu verabschieden, die unvorhersehbare autonome Waffen sowie solche verbieten, die darauf ausgelegt sind, unmittelbar Gewalt gegen Menschen auszuüben».

    Die geschäftsführende Direktorin der internationalen Kampagne «Stop Killer Robots», Nicole van Rooijen, erklärte, das verabschiedete Dokument beschäftige sich neben der Definition autonomer Waffen auch «mit der Frage, wie das humanitäre Völkerrecht auf diese Waffen anzuwenden ist.

    Bekräftigt werde die Notwendigkeit einer wesentlichen menschlichen Kontrolle über diese Art von Waffen«. Dies sei der «entscheidende Punkt». Van Rooijen beklagte, dass «mehrere Staaten», darunter die USA und Russland, versucht hätten, «den Text nach und nach zu verwässern».

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1209 (nicht angemeldet)

    Na, ob das irgendwen von den weltweiten Entwicklern und Militärforschern, gross interessieren wird? Aber ja UNO, man kann es ja dann einfach verurteilen, wenns dann nicht von allen eingehalten wird, nur, verhindern werden sie damit rein gar nichts.

    User #3677 (nicht angemeldet)

    Ob ich jetzt von einer "Killerdrohne", einem "Killerroboter", oder einem "Killer-Menschen" ermordet werde, möchte ich gar nicht erleben. Deshalb, stoppt Krieg überall...und Schweiz bleibt neutral!

    Weiterlesen

    Gewalt Schwanger
    62 Interaktionen
    Baby «Konkurrent»
    Coop Self-Checkout
    73 Interaktionen
    Self-Checkout

    MEHR IN POLITIK

    wahlen
    2 Interaktionen
    Bratislava
    François Hollande
    7 Interaktionen
    Paris
    Zwischenwahlen USA
    1 Interaktionen
    Washington/Gainesville

    MEHR AUS GENèVE

    Virus Shamonda
    4 Interaktionen
    Genf
    Sudan Genf
    4 Interaktionen
    Genf
    Kalbsbratwurst
    129 Interaktionen
    Tiefster Wert: 29 %
    dürre el niño
    7 Interaktionen
    Genf