Terrortat bei Paris: Ex-Präsident Hollande sieht «rassistischen Hass»
Nach tödlichen Schüssen in der Region Paris hat Frankreichs Ex-Präsident François Hollande von einem rassistisch motivierten Anschlag gesprochen. «Angesichts des schrecklichen Anschlags, der die Gemeinden Trappes und La Verrière getroffen hat, ist nun nationale Solidarität gefragt, denn diese abscheuliche Tat ist vom rassistischen Hass geprägt», schrieb Hollande auf der Plattform X. Zu Recht habe die nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Am Vormittag hatte ein Mann in Gemeinden bei Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe geschossen. Ein Mensch kam dabei ums Leben, vier weitere wurden teils sehr schwer verletzt, darunter ein zwölfjähriges Kind. Der Mann wurde kurze Zeit später festgenommen. Innenminister Laurent Nuñez sprach von einer terroristischen Tat. Unter Berufung auf den zuständigen Staatsanwalt führte er aus, dass die Hintergründe rassistischer Natur sein könnten. Weitere Informationen zu möglichen Motiven gab es zunächst nicht.














