Bund erlaubt weiteren Abschuss von Jungwölfen in Walliser Rudel
Der Bund erlaubt dem Kanton Wallis, zwei Drittel der in diesem Jahr geborenen Jungtiere des Wolfsrudels von Réchy-Anniviers abzuschiessen. Der Entscheid ist am Freitag in Kraft getreten und erlaubt den Abschuss der jungen Wölfe bis Ende Januar.

Eine vollständige Regulierung des Rudels sei nicht genehmigt worden, teilte der Kanton Wallis am Freitag mit. Die geltenden Kritierien für den Herdenschutz seien nicht erfüllt gewesen, hiess es weiter.
Zuvor genehmigte das Bafu bereits den vollständigen Abschuss der Rudel Augstbord und Nanz sowie den teilweisen Abschuss der Rudel Nendaz-Isérables und Les Toules. Ein weiterer Regulierungsantrag für das Rudel Arolla-Ferpècle ist derzeit noch hängig, wie aus dem Schreiben hervorging.
Der Kanton Wallis hatte bereits zuvor eine verstärkte Wolfsregulierung angestrebt – insgesamt vier Rudel sollten vollständig beseitigt werden. Mit der proaktiven Regulierung will der Kanton Konflikte in Gebieten minimieren, in denen Wölfe Nutztiere gerissen haben oder in der Vergangenheit Schäden verursachten.






