NATO

    Ukrainer zeigen bei Nato-Übung Schlagkraft von Kampfdrohnen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Belgien,

    Wären Nato-Bodentruppen im Ernstfall chancenlos gegen feindliche Drohnenangriffe? Diesen Eindruck erwecken Recherchen des amerikanischen «Wall Street Journal» (WSJ). Wie das Blatt berichtete, schaltete im vergangenen Jahr bei einer Bündnisübung ein Team von etwa zehn eingeladenen Ukrainern innerhalb kürzester Zeit zahlreiche gepanzerte Fahrzeuge und andere Ziele aus.

    Ein Übungsteilnehmer sagte dem Blatt, die von Esten geführte gegnerische Einheit mit den Ukrainern habe «zwei Bataillone an einem Tag» kampfunfähig gemacht. Der Nato-Seite sei es nicht gelungen, die gegnerischen Drohnenteams auszuschalten. Für sie seien die Resultate «schrecklich» gewesen. Mehrere Quellen hätten dem WSJ von einem Kommandanten berichtet, der die Übung beobachtete und zu dem Schluss gekommen sei: «Wir sind am Arsch.»

    An der Übung «Hedgehog 2025» nahmen nach Angaben der estnischen Streitkräfte insgesamt mehr als 16.000 Soldaten aus rund einem Dutzend Nato-Staaten teil. Ein Bataillon besteht in der Regel aus einigen Hundert bis etwa 1.000 Soldaten. Die Ukrainer waren als Gäste und Experten für Drohnenkampf eingeladen.

    Die Nato wollte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zu Details des Übungsverlaufs äussern. Eine Sprecherin wies allerdings darauf hin, dass Übungsszenarien gezielt so angelegt werden können, dass die gegnerische Seite im Vorteil ist. «Wir üben, um zu trainieren und zu lernen, damit wir auf Herausforderungen in der realen Welt vorbereitet sind», sagte sie. Beim Thema Drohnen teile die Ukraine ihre umfangreichen Erfahrungen mit ihren Partnern in der Nato.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2130 (nicht angemeldet)

    Das ganze Nato-Militär kämpft in der Ukraine mit Ausbildung, Planung, Führung, Munition, Waffen, Geheimdienstinformationen und Personal sowie einer noch nie gesehenen Kriegspropaganda und illegalen Sanktionen, schon seit 2022 gegen Russland. Und verliert!

    User #8516 (nicht angemeldet)

    Amerikanische Geschäftpartner___ Betr. Flugzeuge F-35A von Lockheed Martin___ 1. Erklärung eines massgebenden Firmenvertreters des Herstellers Lockheed Martin gegenüber dem schweizerischen Verhandlungsführer: a. Die Firma werde die Verträge mit der Schweiz zuverlässig erfüllen. b. Sollte jedoch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zukünftig etwas Anderes beschliessen, so wäre die Firma natürlich gezwungen, nicht mehr die vereinbarten Bedingungen, sondern jene geänderten Vorgaben ihrer Regierung anzuwenden.___ 2. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist für zuverlässiges Einhalten getroffener Abkommen und Verträge in letzter Zeit nicht besonders bekannt.___ 3. Die Abmachungen und Zusicherungen der Herstellerfirma sind 'auf Sand gebaut'; das Geschäft 'hängt buchstäblich in der Luft', ist völlig unsicher.___ Fazit: Vertrag stornieren, Anzahlung schlimmstenfalls als verloren abschreiben, ganz neue Evaluation (zum Beispiel des frisch entwickelten schwedischen Flugzeugs Gripen), neue Finanzierungvorlage.___ Merke: Mit solchen (amerikanischen) Leuten geschäftet man nicht!

    Weiterlesen

    Franz Ruppen.
    278 Interaktionen
    Walliser Doppelpack
    Zermatt
    30 Interaktionen
    Neubauten

    MEHR IN POLITIK

    Bern
    3 Interaktionen
    Ramallah/Tel Aviv

    MEHR NATO

    1 Interaktionen
    Mons
    alexus
    183 Interaktionen
    Berlin
    Nato Mark Rutte
    18 Interaktionen
    Mons/Brüssel
    die nato Handelsschiffe
    21 Interaktionen
    Drohnenangriffe

    MEHR AUS BELGIEN

    Danone
    2 Interaktionen
    Brüssel
    Elon Musk
    35 Interaktionen
    Macht im Weltall
    Kredit
    8 Interaktionen
    Brüssel
    1 Interaktionen
    Brüssel