Ukraine: Neuer Drohnenangriff bei besetztem AKW gemeldet

    Keystone-SDA
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    Ein Strahlenlabor des ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja ist von einer Drohne angegriffen worden. Darüber habe das AKW informiert, berichtete die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien. Das AKW ist von Russland besetzt. Es sei unklar, ob das Labor, das sich ausserhalb des abgesicherten Kraftwerksgeländes befindet, beschädigt wurde, hiess es von der IAEA.

    ARCHIV - Das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja ist im Hintergrund des flachen Kachowka-Stausees zu sehen. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja ist im Hintergrund des flachen Kachowka-Stausees zu sehen. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Kateryna Klochko

    Die IAEA forderte Zugang zu dem Labor. Jeder Angriff in der Nähe einer Atomanlage könne ein Risiko für die nukleare Sicherheit bedeuten, warnte IAEA-Chef Rafael Grossi.

    Es habe keine Verletzten gegeben, hiess es von dem von Russland eingesetzten Kraftwerksmanagement. Allerdings wurde erst Anfang der Woche nach Angaben der Besatzungsbehörden ein AKW-Mitarbeiter bei einem Drohnenangriff getötet.

    Kiew kommentierte diesen Vorfall nicht und äusserte sich zunächst auch nicht über den Angriff auf das Labor.

    Das mit sechs Reaktoren und einer Nennleistung von 6.000 Megawatt grösste Atomkraftwerk Europas steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle. Es produziert derzeit keinen Strom. Mehrere ukrainische Rückeroberungsversuche scheiterten. Ein IAEA-Team ist ständig vor Ort, um die Lage zu beobachten und durch seine Präsenz einen Atomunfall zu verhindern.

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    Kommentare

    User #2945 (nicht angemeldet)

    Jackpot! Bei einer Havarie fliessen abermals Milliarden!

    User #2229 (nicht angemeldet)

    Es gibt keinen Kachowka-Stausee mehr, seit die Staumauer gesprengt wurde. Es handelt sich nur am ein primitives Kühlbecken am AKW.

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