Trump warnt Iran wegen Attacke auf US-Botschaft

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    US-Präsident Donald Trump hat die irakische Regierung aufgefordert, die US-Botschaft in Bagdad mit ihren «Truppen» vor wütenden Demonstranten zu schützen.

    Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad
    Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tausende demonstranten stürmten am Dienstag die US-Botschaft in Bagdad.
    • US-Präsident Trump glaubt, der Iran habe den Angriff gesteuert.
    • Die irakische Regierung müsse die US-Botschaft schützen.

    Angesichts der Erstürmung des US-Botschaftsgeländes in Bagdad durch tausende Demonstranten erhob Trump am Dienstag im Online-Dienst Twitter den Vorwurf, dass die Vorfälle vom Iran aus gesteuert würden.

    «Der Iran hat einen amerikanischen Auftragnehmer getötet, viele verwundet. Wir haben hart geantwortet, und werden das immer tun. Jetzt steuert der Iran einen Angriff auf die US-Botschaft im Irak», schrieb Trump auf Twitter.

    «Sie werden voll dafür verantwortlich gemacht werden.» Der irakischen Regierung sei offiziell übermittelt worden, dass sie ihre «Truppen» zum Schutz der US-Botschaft einsetzen müsse.

    Tränengas und Blendgranaten bei Botschafts-Attacke

    Nach US-Luftangriffen am Wochenende auf pro-iranische Milizen im Irak hatten tausende wütende Demonstranten am Dienstag das Gelände der US-Botschaft in Bagdad gestürmt. Kämpfer und Anhänger der überwiegend schiitischen Hasched-al-Schaabi-Milizen durchbrachen die Aussenwand des hochgesicherten Botschaftsgeländes.

    US-Sicherheitskräfte auf dem Gelände feuerten Tränengas und Blendgranaten auf die Angreifer.

    Bei den US-Luftangriffen waren am Sonntag 25 paramilitärische Kämpfer getötet worden. Mit den Angriffen reagierte die US-Armee auf den Tod eines US-Zivilisten bei einem Raketenangriff auf einen US-Militärstützpunkt im Irak.

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