Trump lässt Iran warten – keine Eile bei Gesprächen

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Trump sieht keinen Zeitdruck für neue Verhandlungen mit dem Iran. Das Ziel bleibt klar: Der Iran darf keine Atomwaffen besitzen.

    iran trump
    «Es dauert, solange es dauert» – Trump zeigt sich bei Iran-Gesprächen betont geduldig. - keystone

    US-Präsident Donald Trump hat klargemacht, dass er keine Eile bei der Wiederaufnahme von Gesprächen mit dem Iran verspürt. Trump sagte, er glaube, die USA würden den Konflikt mit dem Iran «sehr deutlich gewinnen», berichtet «ZDFheute».

    Trump liess dabei keinen Zweifel an seiner Haltung: «Ich habe keinen Zeitplan. Es dauert, solange es dauert», so der US-Präsident gegenüber Al Jazeera, wie «ZDFheute» festhält.

    Glaubst du, dass Trump und der Iran in den nächsten Monaten ein dauerhaftes Abkommen erzielen werden?

    Unterdessen zeigte sich sein Unterhändler Jared Kushner deutlich optimistischer, berichtet der «Tagesspiegel». Beide Seiten hätten «sehr positive Gespräche» über ein Ende des Iran-Kriegs geführt, sagte der Schwiegersohn Trumps beim Sender Fox News.

    Trump und Iran – widersprüchliche Signale

    Kushner betonte laut «Tagesspiegel» in dem Interview, Trump werde in den Verhandlungen «sehr geduldig sein» und wolle «nichts überstürzen».

    Teheran hingegen bestreitet laufende direkte Verhandlungen mit Washington. Gegenüber den USA halte der Iran an seinen Bedingungen fest, berichtet das «SRF»: Eine Öffnung der Strasse von Hormus erfolge nur nach Wiedergutmachungen der USA für Verstösse gegen das Rahmenabkommen vom Juni.

    Iran-Parlamentssprecher und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf widersprach Medienberichten über Gespräche auf der Plattform X, schreibt der «ORF». Er bezeichnete entsprechende Meldungen als Falschinformationen.

    Atomwaffen als rote Linie

    Trump wiederholte zudem seine zentrale Forderung: Der Iran dürfe niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen, berichtet der «Tagesspiegel». Zugleich sieht er den Iran laut eigenen Aussagen vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch.

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    Trump und Iran – ein Tauziehen zwischen Drohung und Diplomatie. Der US-Präsident betont: Ein Abkommen gibt es nur zu seinen Bedingungen. - keystone

    Die Diplomatie läuft derweil auf anderen Kanälen: Katar schickt Ministerpräsidenten Sheikh Mohammed bin Abdulrahman Al Thani nach Teheran, um über Möglichkeiten zur Deeskalation zu beraten, meldet «ZDFheute». Iran und Oman verhandeln ausserdem über einen vorübergehenden Schiffskorridor durch die Strasse von Hormus.

    Der IWF äusserte sich derweil zum wirtschaftlichen Schaden: Die Weltwirtschaft verkrafte den Energieschock bisher besser als befürchtet, wie «ZDFheute» unter Berufung auf IWF-Chefin Kristalina Georgieva berichtete. Zu einer diplomatischen Lösung zwischen Washington und Teheran liess sich die IWF-Chefin nicht äussern.

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    Kommentare

    User #1125 (nicht angemeldet)

    "Trump lässt Iran warten " Umgekehrt wird ein Schuh draus 🤣!

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