Atomgespräche zwischen USA und Iran beendet
Die Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Genf wurden beendet. Omans Aussenminister spricht von Fortschritten.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und der Iran haben die dritte Verhandlungsrunde in Genf beendet.
- Der omanische Aussenminister spricht von „bedeutenden Fortschritten».
- Es werde bald weitere Gespräche geben.
Der Iran und die USA haben ihre dritte Runde der Atomverhandlungen in Genf beendet.
Omans Aussenminister Badr al-Bussaidi sprach nach den Gesprächen auf X von «bedeutenden Fortschritten» in den Verhandlungen. «Wir werden bald nach Konsultationen in den jeweiligen Hauptstädten wieder zusammenkommen», fügte er hinzu. Nächste Woche seien in Wien Gespräche auf technischer Ebene geplant. Falls diese stattfinden, dürften Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden.

Auch die iranische Seite sprach von Fortschritten. Ab Montag seien «technische Gespräche» geplant, sagte Abbas Araghtschi vor Reportern. Falls diese stattfinden, dürften Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden.
«Vielleicht war die Ernsthaftigkeit für das Erreichen einer Einigung sichtbarer als zuvor», sagte der Minister mit Blick auf die Gespräche. Für Konsultationen mit den Regierungen in den Hauptstädten und zur Vorbereitung einiger Dokumente werde Zeit benötigt. «Es war die beste und ernsthafteste Runde», fügte er hinzu.
Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt.
Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen.












