NATO

    Trump fordert Hilfe von NATO und stösst auf Ablehnung

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Belgien,

    US-Präsident Donald Trump verlangt von der NATO Unterstützung in der Strasse von Hormus, doch die EU-Partner lehnen eine militärische Beteiligung ab.

    Donald Trump Nato
    Donald Trump forderte NATO-Unterstützung in der Strasse von Hormus, doch EU-Partner lehnten eine militärische Beteiligung ab. - keystone

    US-Präsident Donald Trump drängt NATO-Verbündete zur Unterstützung bei der Sicherung der Strasse von Hormus, berichtet das «ZDF». Die Meerenge ist seit Ende Februar de facto durch iranisches Militär blockiert.

    Eine fehlende Hilfe wäre nach Trumps Worten «sehr schlecht» für die NATO-Zukunft, berichtet der «ORF». Bundeskanzler Friedrich Merz erteilte einer deutschen Beteiligung am Montag eine klare Absage.

    Soll die Nato die USA im Iran-Krieg unterstützen?

    «Wir beteiligen uns nicht an diesem Krieg, das haben wir vom ersten Tag an gesagt», zitiert «ORF» den Kanzler. Die NATO sei «ein Verteidigungsbündnis und kein Interventionsbündnis», deshalb sei sie hier nicht gefragt.

    EU-Aussenpolitik setzt auf Diplomatie

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius schloss laut «Euronews» eine Bundeswehr-Beteiligung komplett aus. «Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen», so der SPD-Politiker am Montag in Berlin.

    Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas verkündete, dass niemand sich in diesen Krieg hineinziehen lassen wolle. «Das ist nicht unser Krieg», sagte sie laut dem «ORF» nach Beratungen der EU-Aussenminister in Brüssel.

    Eine Ausweitung der EU-Operation «Aspides» auf die Strasse von Hormus gilt als unwahrscheinlich. Dafür wäre ein einstimmiger Beschluss aller 27 EU-Mitgliedstaaten nötig, berichtet der «ORF».

    Trump fordert von NATO, «was auch immer nötig ist»

    In einem Interview mit der «Financial Times» hatte Trump Unterstützung durch Verbündete eingefordert. Auf die Frage nach konkreter Hilfe antwortete er laut «Euronews»: «Was auch immer nötig ist.»

    hormus iran krieg
    Der Iran-Krieg könnte den Welthandel lahmlegen: Teheran droht, eine zweite Meerenge zu sperren. - keystone

    Europa besitze mehr Minensuchboote als die USA, argumentierte der US-Präsident.

    Die USA hätten der Ukraine im Krieg gegen Russland geholfen, so Trump. Jetzt erwarte er Hilfe von den europäischen Verbündeten, zitiert ihn der «ORF».

    NATO-Einsatz gilt als sehr unwahrscheinlich

    Ein NATO-Einsatz vor der iranischen Küste ist extrem unwahrscheinlich, berichtet der «ORF». Die Strasse von Hormus zählt nicht zum Bündnisgebiet der NATO.

    Die USA können sich daher nicht auf die Beistandspflicht nach Artikel 5 berufen.

    Ein Einsatz dort wäre eine sogenannte «Out of area»-Operation. Dieser müssten alle Alliierten zustimmen, was aktuell nicht absehbar ist.

    Kommentare

    User #2251 (nicht angemeldet)

    Trump sagte doch der Krieg sei schon gewonnen, komischerweise sagt die Börse was anderes , ich lese denn Markt und anhand der Zahlen weiss ich in etwa wie lange das noch dauert.. so ca 8 Jahre . Weitere 1000 Milliarden kosten für USA 🇺🇸 . Selber schuld, Trump wurde gewarnt von General ! Kein Angriff. Gegen Iran 🇮🇷

    User #4453 (nicht angemeldet)

    Jaja, der supertolle Friedenspräsident der $VP 🤡🤡🤡

    Weiterlesen

    Donald Trump
    430 Interaktionen
    Fordert Nato-Hilfe
    64 Interaktionen
    Washington
    30 Interaktionen
    Brüssel

    MEHR IN POLITIK

    Abbas Araghtschi Iran Konflikt
    2 Interaktionen
    Sieben-Tage-Plan
    13 Interaktionen
    Trump empfängt Xi
    15 Interaktionen
    Im Gesundheitswesen
    Andrea Zryd Frauen-Eishockey-WM
    9 Interaktionen
    Wie bei WEURO

    MEHR NATO

    breuer
    30 Interaktionen
    General Breuer
    29 Interaktionen
    Kopenhagen
    6 Interaktionen
    Kopenhagen
    donald trump
    13 Interaktionen
    Berlin

    MEHR AUS BELGIEN

    5 Interaktionen
    Brüssel
    EU Sanktionsliste
    6 Interaktionen
    Russischer Oligarch
    6 Interaktionen
    Brüssel
    EU Flagge Rahmenabkommen
    4 Interaktionen
    EU-Hilfe