Krieg

Trump droht Iran mit Zerstörung von Brücken und Kraftwerken

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

Nachdem US-Streitkräfte eine Autobahnbrücke im Iran bombardiert haben, erneuerte Präsident Trump seine Drohungen. Das Kriegsrisiko eskaliert weiter.

trump iran
Donald Trump drohte dem Iran nach der Bombardierung einer Autobahnbrücke nahe Teheran mit weiteren Angriffen. - keystone

Nach der Bombardierung einer als «B1» bekannten Autobahnbrücke bei Teheran hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit weiterer Zerstörung gedroht.

Die Brücke war am Donnerstag zweimal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden, berichtet der «Tagesspiegel». «Die grösste Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!», schrieb Trump auf Truth Social.

Glaubst du, dass der Iran-Krieg bald endet?

Das US-Militär habe noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was es im Iran noch gebe, erklärte der US-Präsident. Trump schrieb laut dem «Handelsblatt» auf seiner Plattform: «Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke!»

Zweiter Angriff traf Rettungskräfte

Der zweite Angriff auf die Brücke ereignete sich, als Rettungskräfte bereits vor Ort im Einsatz waren, schreibt der «Tagesspiegel». Bei den Luftangriffen kamen laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen ums Leben, 97 weitere wurden verletzt.

Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke im Iran, wie «T-Online» meldet. Ebenso war die Brücke eine wichtige Pendlerroute zwischen Karadsch und Teheran.

Ein hochrangiger US-Beamte berichtete, dass der Angriff Teil umfassenderer Bemühungen gewesen sei, militärische Nachschubrouten zu unterbrechen.

Kritik von Irans Aussenminister

Irans Aussenminister Abbas Araghtschi kritisierte den Angriff scharf und nannte ihn Ausdruck eines «moralischen Zusammenbruchs».

trump iran
Der US-Präsident Trump erklärte, das US-Militär habe noch nicht einmal begonnen, alles im Iran zu zerstören, was es noch gebe. - keystone

Derartige Attacken würden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen, erklärte Araghtschi laut dem «Tagesspiegel».

Trump hatte zuvor angekündigt: «Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen.» Bei vielen Iranern, auch Regierungsgegnern, löste dies grosse Empörung aus.

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Kommentare

User #1784 (nicht angemeldet)

Trump und seine Sekte sind eine Schande.

User #3979 (nicht angemeldet)

Trump ist zudem dabei die Weltwirtschaft in beispielloser Art zu ruinieren. Auf die eigene Wirtschaft nimmt er keinerlei positiven Einfluss, obwohl behauptet er sei ihr Retter Stoppt doch diesen Wahnsinnigen ! und zwar umgehen ! Diejenigen und leider viele viele andere,welche ihm immer noch wie Jesus huldigen, werden bald in katastrophalen Umständen aufwachen !

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