Stromausfall

Stromausfall auf der Krim, Gasanlage an der Wolga attackiert

Keystone-SDA
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Ukraine,

Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine ohne Strom. Die Energieinfrastruktur sei getroffen und beschädigt worden, bestätigte der Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram. «Spezialisten begutachten den Massstab der Schäden und tun alles Mögliche, um die Stromversorgung wiederherzustellen», schrieb er. Medienberichten zufolge ist auch in einigen anderen Teilen der Krim nach einem Drohneneinschlag in einem Kraftwerk die Stromversorgung zusammengebrochen.

ARCHIV - Von einem Plateau der Hafenstadt aus ist die Sicht frei in eine Bucht, in der Schiffe stehen und auch der Bahnhof (r) zu sehen ist. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Kri...
ARCHIV - Von einem Plateau der Hafenstadt aus ist die Sicht frei in eine Bucht, in der Schiffe stehen und auch der Bahnhof (r) zu sehen ist. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Kri... - Keystone/dpa/Ulf Mauder

In den ebenfalls von Russland besetzten Teilen der südukrainischen Region Cherson haben die Behörden nach mehreren Stunden Ausfall die Energieversorgung wiederhergestellt.

Unter Beschuss ist auch die weit von der Front entfernte Wolgaregion Orenburg in Russland geraten. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Solnzew, berichtete von einem schweren Angriff. «Einige Drohnen wurden über Industrieobjekten in der Stadt abgeschossen», schrieb er in sozialen Netzwerken. Dort seien Katastrophenschutz und Feuerwehr im Einsatz, Verletzte gebe es nicht. Medienberichten zufolge wurde eine Anlage zur Verarbeitung von Erdgas beschossen. Über das Ausmass der Schäden ist bislang nichts bekannt.

Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg in der Ukraine. Kiew wehrt sich gegen die Invasion auch mit Drohnenangriffen gegen strategisch wichtige Anlagen im russischen Hinterland. Das sind Militärobjekte und Einrichtungen der Öl- und Gasindustrie. Ziel dieser Schläge ist es, dem russischen Militär die Treibstoffversorgung zu erschweren und dem Kreml die Kriegsfinanzierung.

Kommentare

User #4910 (nicht angemeldet)

Herrlich. Nur weiter so👍

User #9916 (nicht angemeldet)

Die Russen sehen vermehrt die EUropäer als das Hauptproblem, mit den USA kann man verhandeln mit den Euros nicht.

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