Mit dem Verlegen ihrer schnellen Einsatztruppe NRF in den Osten des Bündnisgebietes will die Nato nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg ein «Überschwappen» des Krieges in der Ukraine verhindern. Die Nato tue dies nicht, um den Konflikt zu provozieren, «sondern um ihn zu verhindern und sicherzustellen, dass Russland ganz klar versteht, dass wir nichts erlauben werden», sagte Stoltenberg am Freitag im «Heute Journal» des ZDF.
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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • «Russland muss verstehen, dass die Ukraine ein hoch geschätzter Partner ist, den wir unterstützen.

Aber bei Bündnispartnern sieht es noch mal anders aus.«

Angesprochen auf Ausrüstungsdefizite der Bundeswehr sagte Stoltenberg, Deutschland sei ein «hoch geschätzter Bündnispartner». Lücken gebe es in den Streitkräften vieler Partner. «Aber trotz dieser Lücken weiss ich, dass die Verteidigungskräfte Deutschlands stark sind und über Fähigkeiten verfügen, die von grösster Bedeutung sind für unsere kollektive Verteidigung.» Der deutsche Beitrag zur Nato sei signifikant und werde hoch geschätzt.

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