Das Statistische Bundesamt befragt ab dem 15. Mai kommenden Jahres 10,2 Millionen zufällig ausgewählte Menschen in Deutschland zu ihrer Arbeit und Ausbildung.
Fussgängerzone in Köln.
Fussgängerzone in Köln. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Volkszählung wurde wegen Pandemie verschoben.

Der 2021 wegen der Pandemie verschobene Zensus werde dann nachgeholt, teilte die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden mit. Mit dem Zensus werde ermittelt, «wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten.»

Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Wohnraumerwaltungen sollten Auskunft zu ihren Wohnräumen geben, auch Menschen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften würden statistisch erfasst. Die meisten Daten kämen dabei aus Verwaltungsregistern. Hinzu kämen kurze persönliche Befragungen, hiess es weiter.

Die meisten Fragen könnten aber online beantwortet werden. «Damit werden nicht nur die Befragten selbst, sondern auch die Umwelt entlastet», erklärte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Georg Thiel. «In Zeiten von Corona spielt die Möglichkeit zur kontaktlosen Online-Befragung eine zentrale Rolle.»

Der Zensus soll seit 2011 turnusgemäss alle zehn Jahre stattfinden. 2011 beteiligte sich Deutschland erstmals an einer EU-weiten Volkszählung. Damals wurde als Ergebnis die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner nach unten korrigiert.

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