Stadt Genf schliesst Rechnung 2025 mit Defizit von 2,8 Millionen
Die Stadt Genf weist für das Jahr 2025 einen Verlust von 2,8 Millionen Franken aus, während im Budget ein Defizit von 70,9 Millionen vorgesehen war. Diese Differenz ist auf Steuerkorrekturen und Neubewertungen von Vermögenswerten zurückzuführen.

Trotz dieses besser als erwarteten Ergebnisses bleibt der Jahresabschluss 2025 der Stadt Genf negativ und mahnt zur Vorsicht, wie es in einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch heisst. Für Stadtpräsident Alfonso Gomez (Grüne) sind «diese Ergebnisse positiv, da das Defizit deutlich geringer ausfällt als geschätzt».
Finanzvorsteher Gomez fügte hinzu: «Die besonders komplexe internationale Lage und die Bestrebungen, Lasten vom Kanton auf die kommunalen Finanzen zu verlagern, bereiten der Stadtregierung Sorge.»
Insgesamt belaufen sich die Nettoeinnahmen in der Rechnung 2025 auf 1'385,6 Millionen (+69,3 Millionen) Franken und die Nettoausgaben auf 1'388,4 Millionen Franken.
Mit einem Volumen von 217 Millionen Franken haben die Nettoinvestitionen im Übrigen erstmals die 200-Millionen-Marke überschritten. 40,5 Millionen Franken davon wurden für die Fortsetzung der Bauarbeiten rund um den Bahnhof Eaux-Vives und 18,2 Millionen Franken für die Erweiterung und Renovierung des Naturhistorischen Museums verwendet.










