Spannungen zwischen USA und Iran spitzen sich weiter zu
Nach gescheiterten Atomverhandlungen drohen die USA dem Iran mit einem Militärschlag – und rüsten massiv auf.

Die zweite Runde der Atomgespräche in Genf blieb ohne Durchbruch. Wie der «Tagesspiegel» berichtet, dämpfte der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi die Erwartungen – der Weg zur Einigung habe erst begonnen.
US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt liess danach aufhorchen. Laut dem «Tagesspiegel» sagte sie, es gebe viele Argumente für einen Angriff – Diplomatie bleibe aber Trumps erste Wahl.
Laut «nachrichten.at» teilten ranghohe Sicherheitsbeamte Trump mit, das Militär sei bereit, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Eine endgültige Entscheidung habe Trump aber noch nicht getroffen.
Militär signalisiert Bereitschaft
Das US-Nachrichtenportal «Axios» wurde laut «nachrichten.at» noch deutlicher. Nicht genannte Quellen sagten, die USA stünden näher vor einem grossen Krieg, als den meisten Amerikanern bewusst sei.
Er könnte «sehr bald» beginnen und «dramatische Auswirkungen» auf die ganze Region haben.
Irans oberster Führer Ali Khamenei postete unterdessen ein KI-generiertes Bild, wie «Euronews» berichtet. Es zeigt den US-Flugzeugträger «Gerald Ford», der auf den Meeresgrund sinkt.
Grösste Militärpräsenz der USA seit 2003
Die USA haben ihre Militärpräsenz massiv ausgebaut. Wie das «Wall Street Journal» berichtete, ist es die grösste Ansammlung von US-Luftstreitkräften im Nahen Osten seit dem Irak-Krieg 2003.
Laut «Euronews» befindet sich die Trägerkampfgruppe um die USS «Abraham Lincoln» bereits in der Region. Ein zweiter Flugzeugträger wurde ebenfalls in den Nahen Osten entsandt.

Auch der Iran rüstet auf, berichtet der «Tagesspiegel». Teheran befestige seine Atomanlagen, verstärke das Militär und bereite sich gleichzeitig auf einen möglichen Krieg vor.
Atomstreit als Kern des Konflikts
Die Positionen der beiden Seiten bleiben weit auseinander. Laut der «Zeit» will der Iran sein Nuklearprogramm begrenzen, fordert aber die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, mahnte zur Eile, schreiben «nachrichten.at». «Wir haben Fortschritte gemacht, aber es gibt noch viel zu tun, das Problem ist, dass wir nicht viel Zeit haben.»
Deutschland zog seine Truppen aus dem Nordirak ab. Der polnische Regierungschef Donald Tusk rief seine Landsleute dazu auf, den Iran sofort zu verlassen.












