Russische Bomber nähern sich Alaska – Jets starten zum Abfangmanöver

Maja Bojic
Maja Bojic

USA,

Russische Bomber nähern sich Alaska, US-Kampfjets steigen zum Abfangmanöver im internationalen Luftraum über dem Beringmeer auf.

US-Kampfjet Russische Bomber
Russische Bomber fliegen vor Alaskas Küste, US-Kampfjets heben sofort zum Abfangmanöver im internationalen Luftraum über dem Beringmeer ab. (Symbolbild) - keystone

Mehrere russische Bomber sind vor der Küste Alaskas aufgetaucht und haben amerikanische Kampfjets alarmiert am Freitag. Das nordamerikanische Luftverteidigungskommando NORAD reagierte umgehend und schickte mehrere Abfangjäger in den Einsatz.

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Wie «Reuters» berichtet, erfasste NORAD die Maschinen in der Alaska Air Defense Identification Zone. Die Flugzeuge seien nicht in den souveränen Luftraum der Vereinigten Staaten oder Kanadas eingedrungen.

Laut einer offiziellen Mitteilung von NORAD operierten die russischen Maschinen im internationalen Luftraum. Das Kommando betonte, solche Aktivitäten würden weder als Bedrohung noch als provokativ eingestuft.

Strategische Bomber vom Typ Tu-95

Wie «Reuters» weiter meldet, erfasste NORAD unter anderem zwei russische Bomber vom Typ Tu-95. Weitere Angaben zu Bewaffnung oder Einsatzprofil der Maschinen machte NORAD in der Mitteilung nicht.

Das «US Northern Command» erklärte in einer Mitteilung, man überwache solche Einsätze kontinuierlich. Die nordamerikanische Luftverteidigung sei jederzeit bereit, potenzielle Bedrohungen zu identifizieren und abzufangen.

Auch die offizielle NORAD-Mitteilung hebt hervor, dass derartige Begegnungen regelmässig stattfinden. Solche Flüge würden routinemässig verfolgt und gegebenenfalls begleitet, hiess es weiter.

Russische Bomber vor Alaska: NORAD überwacht Flüge im Arktischen Raum

Wie «Reuters» berichtet, kommt es im arktischen Raum wiederholt zu ähnlichen Einsätzen. Russische Militärflugzeuge testen dabei regelmässig die Reaktionsfähigkeit der nordamerikanischen Luftverteidigung.

Russische Bomber
Russische Bomber verliessen schliesslich die Identifikationszone. (Archivbild) - keystone

NORAD unterstrich in seiner Mitteilung, man nutze ein mehrschichtiges Frühwarnsystem zur Identifikation solcher Flüge. Dazu zählen Satelliten, Radarsysteme sowie Kampfflugzeuge in ständiger Bereitschaft.

Der aktuelle Vorfall blieb ohne Zwischenfälle und endete nach einigen Stunden. Die russischen Bomber verliessen schliesslich die Identifikationszone und flogen zurück in Richtung ihres Heimatstützpunkts.

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Kommentare

User #1369 (nicht angemeldet)

Die russischen Maschinen seien bei ihrem Vorstoss nicht in den kanadischen oder amerikanischen Luftraum eingedrungen... ... ... Noch fragen?

User #5681 (nicht angemeldet)

Russlands ‚Spiele‘ vor Alaska sind kein harmloses Muskelspielen mehr. Mit Bombern und Kampfjets in der US-Luftverteidigungszone provoziert das Kremlin bewusst – doch was, wenn die USA irgendwann nicht mehr nur eskortieren, sondern konsequent handeln? Wenn Russland es ernst meint, warum testet es dann nur die ADIZ? Warum dringt es nicht einfach in den echten US-Luftraum ein? Weil selbst Putin weiß: Das wäre kein Bluff mehr, sondern eine Kriegserklärung. Diese ständigen Provokationen sind gefährlich. Sie erhöhen das Risiko eines Fehlers, einer Fehleinschätzung – und plötzlich eskaliert die Lage unkontrollierbar. Die Welt braucht keine neuen Krisenherde. Russland sollte aufhören, mit dem Feuer zu spielen.

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