Nach dem CDU-Vorstandsvotum für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten will sich CSU-Chef Markus Söder dazu äussern.
CDU-Bundesvorstand Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nimmt an einer Pressekonferenz im Kanzleramt nach den Beratungen von Bund und Ländern teil. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Markus Söder will sich zu dem CDU-Vorstandsvotum für Laschet äussern.
  • Um 13 Uhr will der CSU-Chef ein Statement abgeben.

Nach dem CDU-Vorstandsvotum für Parteichef Armin Laschet als Kanzlerkandidaten für die deutsche Bundestagswahl will sich CSU-Chef Markus Söder am Mittag in München dazu äussern. Um 13.00 Uhr will er nach CSU-Angaben ein Statement am Rande einer Fraktionssitzung im Landtag abgeben.

In einer digitalen Sondersitzung des CDU-Vorstands hatten in der Nacht zum Dienstag 31 von 46 stimmberechtigten Vorstandsmitgliedern in geheimer Wahl für den eigenen Parteivorsitzenden Laschet als Kanzlerkandidaten plädiert. 9 stimmten für Söder, 6 enthielten sich.

Damit ist der nervenaufreibende Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union für die Wahl am 26. September voraussichtlich entschieden, weil die CSU diese Frage zuvor in die Hand der CDU gelegt hatte. Dies entscheide die CDU jetzt «souverän», hatte Söder am Montag in München erklärt. «Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung.» Offen war aber auch noch, ob und wie die CDU-Basis reagieren würde.

Bei der Bundestagswahl wird Kanzlerin Angela Merkel nach vier Amtszeiten nicht mehr antreten. Deshalb braucht die CDU/CSU nun einen neuen gemeinsamen Spitzenkandidaten. Die CSU ist die nur in Bayern antretende Schwesterpartei von Merkels CDU.

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