Simonetta Sommaruga

    Simonetta Sommaruga setzt sich für griffigen Klimaschutz ein

    Fabiola Hostettler
    Fabiola Hostettler

    Italien,

    Simonetta Sommaruga setzte sich in Mailand für griffigen Klimaschutz ein. Sie forderte in bilateralen Gesprächen die Umsetzung des weltweiten Klimaschutzes.

    Simonetta Sommaruga
    Simonetta Sommaruga mit der ruandischen Umweltministerin Jeanne d’Arc Mujawamariya. - Twitter: @s_sommaruga

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bundesrätin Simonetta Sommaruga setzt sich in Mailand für den globalen Klimaschutz ein.
    • Sie spricht sich gegen die doppelte Anrechnung von Emissionsreduktionen aus.
    • COP26-Präsident Alok Sharma hat der Bundesrätin einen Auftrag erteilt.

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat sich an der Konferenz im Mailand zur Vorbereitung der 26. UN-Klimakonferenz («COP26») in Glasgow für griffigen Klimaschutz eingesetzt. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation führte mehrere bilaterale Gespräche zum Thema. Dies schreibt das Departement in einer Mitteilung.

    Simonetta Sommaruga
    Die Energieministerin Simonetta Sommaruga. - Keystone

    Das sogenannte Pre-COP ist das letzte grosse Treffen der Staaten, die sich 2015 dem Pariser-Klimaabkommen angeschlossen haben. Dabei geht es um die Vorbereitung des Anlasses in Glasgow. In diesem Sinne hat Sommaruga unter anderem mit John Kerry, dem Sonderbeauftragten für Klimaschutz der USA, gesprochen.

    Dabei kam aus, dass sich beide Staatsvertreter in Bezug auf den CO2-Ausstoss der USA einig sind: Die Staaten sollten nicht weiterhin «business as usual» betreiben. Es sei an der Zeit, konsequente Klimaschutzmassnahmen umzusetzen.

    Simonetta Sommaruga will Emissionsreduktionen nicht doppelt rechnen

    Emissionsreduktionen, die im Ausland erzielt werden, sollen nicht doppelt zählen. Dies fordert Sommaruga, da eine doppelte Zählung die Bestrebungen für den Klimaschutz faktisch halbieren würde. Dies habe sie auch in den Gesprächen mit dem COP26-Präsidenten Alok Sharma eingebracht.

    COP26-Präsident Alok Sharma hat Bundesrätin Sommaruga zusammen mit der Umweltministerin Ruandas, Jeanne d‘Arc Mujawamariya einen Auftrag erteilt. Die beiden sollen eine Lösung für einen gemeinsamen Zeitplan für alle beteiligten Staaten finden, um die Klimaziele zu erreichen.

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