Bundesrätin Simonetta Sommaruga und SBB-CEO Vincent Ducrot reisen im EU-Sonderzug. Dieser verbindet zum «Jahr der Schiene» zahlreiche Städte in Europa.
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Bundesrätin Simonetta Sommaruga hängt eine Schweizer Fahne im europäischen Sonderzug «Connecting Europe Express (CEE)» auf. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Sommaruga und Ducrot reisen mit dem EU-Sonderzug von Zürich nach Bern.
  • Sie betonten, dass die Schweiz den Bahnverkehr weiter stärken will.
  • So würde man auch den Klimaschutz fördern, sagt die Bundesrätin.

Der EU-Sonderzug «Connecting Europe Express» hat am Montag in der Schweiz Halt gemacht. Bundesrätin Simonetta Sommaruga und SBB-CEO Vincent Ducrot sind nun eingestiegen. Der Sonderzug verbindet zum «Jahr der Schiene» zahlreiche europäische Städte.

Mit der Aktion will die EU den Bahnverkehr fördern und dazu beitragen, die europäischen Klimaziele zu erreichen. Dies teilte das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) mitteilte.

Der Sonderzug besteht aus Wagen von Eisenbahnunternehmen aus Italien, Frankreich, Ungarn, der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Simonetta Sommaruga und Ducrot reisten mit Vertretern von Verkehrsverbänden von Zürich nach Bern. Sie betonten, dass die Schweiz die Bahn im nationalen und internationalen Verkehr weiter stärken wolle.

Simonetta Sommaruga: «Stärken damit auch den Klimaschutz»

«Attraktivere Angebote sind im Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaft - und wir stärken damit auch den Klimaschutz.» Dies sagte die Bundesrätin gemäss Mitteilung. Und Ducrot ergänzte, die ressourcenschonende Bahn sei Teil der Lösung zur Erreichung der Klimaziele.

Die Schweiz setzt sich beispielsweise in einer europaweiten Arbeitsgruppe für ein durchgehendes, kundenfreundliches internationales Ticketing ein. Dazu gehören auch weitere Verbesserungen für Fahrgäste.

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Simonetta Sommaruga posiert neben Herald Ruijters, Director at the European Commission DG MOVE, an einem Medienanlass zum EU-Sonderzug. - keystone

Ausserdem beteiligt sie sich an der «TEE 2.0»-Initiative, die von Deutschland angestossen wurde, um die grenzüberschreitenden Verbindungen in Europa weiter zu verbessern. Ziel ist ein besser vernetztes Angebot, in dem auch Nachtzüge integriert werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Am Dienstag fährt der Sonderzug von Bern nach Basel weiter. Dort werden sich Vertreter von Bund, öffentlichem Verkehr und Wirtschaft über Verbesserungen im Schienengüterverkehr austauschen.

Der Sonderzug ist seit dem 2. September unterwegs und wird bis 7. Oktober in über 100 europäischen Städten Halt machen. Dort finden verschiedene Veranstaltungen statt.

Bei längeren Stopps kann die Bevölkerung einen Sonderwagen mit einer Ausstellung über neue Technologien und Projekte besichtigen.

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