Shehbaz Sharif bringt USA und Iran zur Waffenruhe

Melsada Zec-Zejnic
Melsada Zec-Zejnic

Pakistan,

Shehbaz Sharif gilt als Vermittler des Waffenstillstands zwischen den USA und Iran und erhält dafür internationale Anerkennung.

sharif
Shehbaz Sharif präsentiert sich als Vermittler zwischen den USA und Iran. (Archivbild) - keystone

Premierminister Shehbaz Sharif hat einen zwischenzeitlichen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran initiiert. Laut «Focus» verkündete Sharif auf X, die Islamische Republik und die USA hätten mit ihren Verbündeten einem sofortigen Waffenstillstand zugestimmt.

Nach pakistanischer Darstellung umfasst die Feuerpause auch weitere Konfliktzonen wie den Libanon, berichtet «The Guardian». US‑Präsident Donald Trump bestätigte später, die US‑Luftschläge gegen Iran vorerst für zwei Wochen auszusetzen.

Sharif lud US‑ und iranische Delegationen dazu ein, am 10. April in Islamabad weiter zu verhandeln. Laut «Focus» sollen dort Gespräche über ein umfassendes Abkommen zur Beilegung des Konflikts aufgenommen werden.

Wie Sharif Trumps Vertrauen gewann

Pakistans Regierung positionierte sich in den Wochen vor dem Waffenstillstand klar als Vermittler zwischen Washington und Teheran. Laut «n-tv» bereitete eine pakistanische Initiative einen Vorschlag für eine befristete Waffenruhe.

sharif
Shehbaz Sharif wird für Donald Trump zum wichtigen Ansprechpartner im Konflikt mit Iran. (Archivbild) - keystone

Der Vorschlag steht im Zusammenhang mit einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump und die laufenden Vermittlungsbemühungen, berichtet «n-tv». Sharif bat den Iran, die Meerenge als Vertrauensgeste für zwei Wochen zu öffnen, und forderte einen Waffenstillstand.

US‑Regierungskreise würdigten den pakistanischen Premier als verlässlichen Ansprechpartner in der Krise, berichtet «Zeit».

Israel sieht sich nicht an Feuerpause gebunden

Sharif übermittelte im Konflikt Nachrichten und Vorschläge zwischen Washington und Teheran. Dabei wurden auch Forderungen der USA über pakistanische Kanäle an Iran weitergeleitet.

Neben Pakistan waren auch Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei an den Vermittlungen beteiligt, berichten Medien wie «Focus». Die Waffenruhe wurde international als diplomatischer Erfolg gewertet.

Vertraust du darauf, dass die Waffenruhe zwischen USA und Iran hält?

Israel betrachtet die Waffenruhe mit den USA und Iran nicht als bindend für militärische Einsätze im Libanon, berichtet «Handelsblatt». US‑Vertreter betonten, die Feuerpause beziehe sich zunächst auf die bilateralen Auseinandersetzungen mit dem Iran.

Kommentare

User #2143 (nicht angemeldet)

Wo war eigentlich Bundesrat Ignatio Cassis, er mischt sich doch überall rein.

Weiterlesen

9 Interaktionen
Teheran/Beirut/Tel Aviv
Spritpreise
12 Interaktionen
Verzögerung
x
25 Interaktionen
Waffenruhe mit Iran

MEHR IN POLITIK

Kaja Kallas
6 Interaktionen
EU-Chefdiplomatin
4 Interaktionen
Teheran
Ex-Ministerpräsident Naftali Bennett
Im Auftrag des Irans
Millionen-Gewinn

MEHR AUS PAKISTAN

Islamabad
2 Interaktionen
Islamabad
Abbas Araghtschi
1 Interaktionen
Islamabad
Terror
10 Interaktionen
Trotzt Kriegen