Schweizer Armee

Selenskyj verspricht Demonstranten Entscheidungen zur Armee

Keystone-SDA
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Ukraine,

Vor dem Hintergrund von anhaltenden Protesten gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Gespräche mit Militärs geführt. «Natürlich höre ich, was die Leute sagen», versicherte der Staatschef in einer Videoansprache. Dabei habe er auch «lange» mit Fedorow und ebenso mit Armeechef Olexander Syrskyj gesprochen. «Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet», versprach Selenskyj, ohne Details zu nennen.

Wolodymyr Selenskyj ukraine selenski
Selenski überrascht mit einem Regierungsumbau. - keystone

Parallel dazu demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten den dritten Tag in Folge wieder mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fedorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung. Die Hauptforderung war dabei aber inzwischen eine Ablösung von Armeechef Syrskyj. Ein Konflikt zwischen Syrskyj und Fedorow gilt als Hintergrund für den von Selenskyj vorgenommenen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums.

Fedorows Posten hat am Freitag geschäftsführend der Geheimdienstler Jewhenij Chmara übernommen. Selenskyj muss Chmaras Kandidatur jedoch noch im Parlament einreichen und ihn von den Abgeordneten bestätigen lassen.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Syrskyj ist seit Februar 2024 Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte. Der aus Russland stammende 60-jährige Berufsmilitär hat sich vor allem bei der Verteidigung von Kiew und der erfolgreichen Gegenoffensive im Raum Charkiw 2022 verdient gemacht. Fedorow leitete das Verteidigungsministerium seit Januar. Davor stand der 35-Jährige an der Spitze des 2019 geschaffenen Digitalisierungsministeriums.

Kommentare

User #5202 (nicht angemeldet)

Zum Glück können die Ukrainer unter Selenskij demonstrieren. Unter russischer Besatzung würden die einfach niedergeknüppelt und nach Sibirien deportiert werden.

User #4281 (nicht angemeldet)

Nur noch 3 oder 5 oder 10 oder 20 Jahre die Arbeiterklasse in die Blutmühle und den Tod zwingen! Und immer ganz laut "Slava Ukraini" rufen! Putin ist ein Mörder und Schlächter, welcher sich sofort aus der Ukraine zurückziehen muss, aber das leider nicht tut. Die Lösung um die Menschen zu schützen? Die Menschen an der Front in den Tod zwingen. Und die Schweizer und Deutschen rufen vom warmen sicheren Sofa aus "weiter so, immer weiter so!" Komplett abartig und menschenfeindlich alles. Aber erstaunt nicht. Viele sehen die ganz normalen russischen Menschen, welche mit diesem Krieg 0 und Nichts zu tun haben und auch Putin nie gewählt haben ja nur noch als "Orks", welche alle zerbombt gehören. Man jubelt wenn Zivilisten angegriffen werden. Alles so grässlich. Aber kämpfen bis zum letzten Mann sei die tolle Lösung. Weiss der Schweizer vom sicheren warmen Sofa. Dass die Soldaten an der Front und ihre Familien das anders sehen, interessiert ihn so wenig, wie die EU und den Westen, welche längst ganz offen einen Stellvertreterkrieg führen um Russland zu schwächen. Nur sterben, das dürfen die einfachen Arbeiter aus der Ukraine dafür selbst... :'(

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