Ostern

    Selenskyj bestätigt Waffenruhe über Ostern

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Ukraine,

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigt Putins Ankündigung für eine Ostern-Waffenruhe und sieht darin eine Chance für langfristigen Frieden.

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    Wolodymyr Selenskyj bestätigte die von Wladimir Putin angekündigte Waffenruhe. - keystone

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die von Kremlchef Wladimir Putin angekündigte Waffenruhe anlässlich des orthodoxen Osterfests bestätigt.

    «Wir haben in diesem Jahr einen Waffenstillstand für die Osterfeiertage vorgeschlagen und werden entsprechend handeln», berichtet der «Tagesspiegel».

    Endet der Ukraine-Krieg bald?

    Selenskyj begründete die Zustimmung mit dem Wunsch nach Sicherheit während der Feiertage. «Die Menschen bräuchten ein Osterfest ohne Bedrohungen», heisst es laut dem Nachrichtenportal.

    Putins knappe Waffenruhe

    Der ukrainische Präsident forderte Russland überdies auf, auch nach Ostern nicht zu neuen Angriffen zurückzukehren. Der russische Präsident hatte zuvor eine eineinhalb-tägige Waffenruhe verkündet.

    Diese soll Samstagnachmittag um 16 Uhr beginnen und den gesamten Sonntag andauern, wie das «ZDF» berichtet. Die orthodoxen Christen in der Ukraine feiern Ostern am kommenden Sonntag, dem 12. April.

    Selenskyj hatte bereits seit Ende März mehrfach eine Feuerpause über Ostern gefordert, nachdem Russland solche Angebote zunächst abgelehnt hatte. Der ukrainische Präsident sieht in der Waffenruhe eine Möglichkeit, echte Fortschritte zum Frieden zu erzielen.

    Feuerpause bereits Ostern 2025

    Vergangenes Jahr hatte Putin ebenfalls eine 30-stündige Feuerpause zu Ostern ausgerufen, die allerdings umstritten verlief. Beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig, die damalige Waffenruhe gebrochen zu haben, wie die «Tagesschau» berichtet.

    waffenruhe
    Im vergangenen Jahr hatte Wladimir Putin zu Ostern bereits eine 30-stündige Waffenruhe angeordnet. - keystone

    Der Kreml ordnete an, dass Verteidigungsminister Andrej Beloussow und Generalstabschef Waleri Gerassimow den Waffenstillstand überwachen sollen. Die Truppen seien angewiesen worden, Kampfhandlungen in allen Richtungen einzustellen, teilte der Kreml mit, schreibt der «Tagesspiegel».

    Laut Mitteilung sollen die Truppen darauf vorbereitet sein, mögliche Provokationen sowie jede Form aggressiven Handelns des Gegners zu verhindern. «Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgt.»

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    Kommentare

    User #3647 (nicht angemeldet)

    Hoffentlich ist es dann auch so! Letztes Mal knallte es trotzdem auf die Ukraine nieder.

    User #3121 (nicht angemeldet)

    Auf Selenskyi ist Verlass. Jetzt haben die Ukrainer 32 Stunden Ruhe vor den Russen.

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