Krieg

    Selenskyj: Putin profitiert von einem langen Krieg im Iran

    Keystone-SDA
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    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fürchtet um die Konsequenzen des Iran-Kriegs für die Situation seines Landes. «Ich habe ein sehr ungutes Gefühl, was die Auswirkungen dieses Krieges auf die Lage in der Ukraine angeht und was den Fokus der USA betrifft – der liegt leider mehr auf dem Nahen Osten als auf der Ukraine», sagte Selenskyj in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview der britischen BBC. «Unsere diplomatischen Treffen, die trilateralen Treffen werden ständig verschoben. Dafür gibt es einen Grund: den Krieg im Iran.»

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    Wolodymyr Selenskyj rechnet wegen der Eskalation im Nahen Osten mit einer Pause in den Friedensverhandlungen. - keystone

    Für den russischen Präsidenten Wladimir Putin sei ein langer Krieg im Iran «ein Plus». Neben den hohen Energiepreisen bedeute er auch eine Erschöpfung von Ressourcen. «Für Putin ist es von Vorteil, dass die Ressourcen nicht an die Ukraine gehen», sagte Selenskyj laut BBC. «Er muss uns schwächen, und das ist ein langer Prozess. Der Nahe Osten ist einer der Wege, das zu erreichen.» Es werde definitiv einen Mangel an Patriot-Raketen geben, die für die Ukraine bei Bedarf zugänglich sein könnten.

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    Kommentare

    User #2347 (nicht angemeldet)

    Er scheint Mühe damit zu haben, dass er nicht mehr im Mittelpunkt ist...

    User #3077 (nicht angemeldet)

    Meiner Meinung nach profitiert Selensky davon, das Putin so zurückhaltend vorgeht in der Ukraine, und persönlich, das Putin dem israelischen Aussenminister damals versprochen hat Selensky nicht liquidieren zu lassen.

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