Geständnis im Skandal bei der Schottischen Nationalpartei
Der Ex-Mann der früheren schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon, Peter Murrell, hat sich der Veruntreuung von Parteigeldern schuldig bekannt. Der langjährige Geschäftsführer der Schottischen Nationalpartei (SNP) räumte ein, Gelder unter anderem für den Kauf eines Wohnmobils und von zwei Autos genutzt zu haben, wie die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal berichtete. Es geht um 400.310 Pfund (umgerechnet rund 464.000 Euro).

Der 61-Jährige bleibt nach einem Schuldbekenntnis in Untersuchungshaft, wie es hiess. Das Strafmass soll Ende Juni verkündet werden. Murrell war im April 2024 angeklagt worden, im März 2023 war er kurz vor einer ersten Verhaftung zurückgetreten.
Sturgeon war während der Untersuchung zu den Parteigeldern ebenfalls zwischenzeitlich festgenommen worden, im März vergangenen Jahres wurden die Ermittlungen gegen sie eingestellt. Im Januar 2025 hatte sie bekanntgegeben, sich von Murrell getrennt zu haben. Sturgeon war von 2014 bis 2023 Regierungschefin in Schottland und SNP-Vorsitzende. Sie galt als treibende Kraft hinter der Unabhängigkeitsbewegung in dem Landesteil.










