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Schwyzer Rechnung ist um 124 Millionen Franken besser als erwartet

Keystone-SDA
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Schwyz,

Die Schwyzer Staatsrechnung schliesst 2025 mit einem Plus von 8,7 Millionen Franken ab. Hauptgründe für die schwarzen statt budgetierten roten Zahlen sind unerwartete Einnahmen der Schweizerischen Nationalbank sowie höhere Steuereinnahmen.

Schwyz Tourismus zieht in den kommenden Wochen nach Brunnen SZ um. (Archivaufnahme)
Schwyz Tourismus zieht in den kommenden Wochen nach Brunnen SZ um. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 115,3 Millionen Franken, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte. Im dritten Quartal des letzten Jahres hatte das Finanzdepartement noch mit einem Defizit von 29 Millionen Franken gerechnet.

Der Kanton Schwyz weist mit der Staatsrechnung 2025 den elften positiven Abschluss in Folge aus. Allerdings war der Ertragsüberschuss so niedrig wie nie seit 2015. Zuvor hatte der Kanton zwischen 2009 und 2014 noch Defizite zwischen 15 und 211 Millionen Franken verzeichnet.

Finanzdirektor Herbert Huwiler (SVP) betonte im Jahreskurzbericht, der Kanton Schwyz wolle auch künftig einen «haushälterischen Umgang» mit den Staatsmitteln pflegen. «Die Ausgangslage ist zwar gut, soll aber nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden», erklärte Huwiler.

Zum besseren Abschluss trugen insbesondere eine nicht geplante Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank von 37,5 Millionen Franken sowie höhere Steuereinnahmen bei. So lagen gemäss Communiqué die Anteile an den direkten Bundessteuern um 30,9 Millionen Franken und die Einkommenssteuern um 22,2 Millionen Franken über Budget. Auch die Grundstückgewinnsteuern fielen erneut höher aus, um 11,4 Millionen Franken.

Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Ertragsüberschuss 2025 um 46,6 Millionen Franken tiefer aus. Verantwortlich dafür sind laut Finanzdepartement erstmalige Kostenübernahmen von Gemeinden und Bezirken bei den Schülerpauschalen (51,4 Millionen), den innerkantonalen Finanzausgleich (31 Millionen) und den Prämienverbilligungen (12,3 Millionen). Zudem zahlte Schwyz 32 Millionen Franken mehr in den Topf des nationalen Finanzausgleichs.

Schwyz weist ein Eigenkapital von 947 Millionen Franken auf. Das Nettovermögen beträgt 865 Millionen Franken.

Kommentare

User #2150 (nicht angemeldet)

Keine Angst. Es gibt genug Nehmee Kantone. Die nicht sparen und es holen wollen, allen voran die Walliser, die immer weniger Staat wollen aber die ersten die nach Hilfe schreien, auch Rösti Katon kenn sich aus, darum bekommen sie den Geimsel Tunnel und die Geberkantone stehen im Stsu, weil das hat keine Priorität. Auch Graubünden kennt sich da aus, bei jedem neuen Bundesrat aus der Region gibt es einen weiteren Tunnel.

User #3432 (nicht angemeldet)

Jetzt aber sofort die Steuern erhöhen , könnte ja sein das etwas unvorhergesehenes passieren.

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