Beatrice Egli: Darum hält sie sich von der ESC-Bühne fern
Eine Teilnahme am Eurovision Song Contest kommt für Beatrice Egli nicht infrage. Aktuell fehle ihr der Mut dazu, gesteht der Schlagerstar offen.

Das Wichtigste in Kürze
- Beatrice Egli sinniert über eine künftige Teilnahme am Eurovision Song Contest.
- Die Sängerin habe grossen Respekt vor dem Event, aktuell würde sie absagen.
- Ganz ausschliessen will sie die Option aber nicht.
In knapp drei Wochen verwandelt sich die Stadthalle in Wien (Ö) erneut zu Europas grösstem Musikevent, dem Eurovision Song Contest. Mit Sarah Engels (33) geht diesmal eine frühere «DSDS»-Kandidatin und bereits etablierte Sängerin für Deutschland ins Rennen.
Auch Beatrice Egli (37) startete ihre Künstlerkarriere mit der RTL-Castingshow. Doch von der ESC-Bühne hält sich die Schwyzerin vorerst lieber fern.
Ihre Meinung zu einer künftigen Teilnahme am internationalen Musikwettbewerb?
«Mein Motto ist: ‹Sag niemals nie›. Deshalb möchte ich das nicht gänzlich ausschliessen, im Moment würde ich aber Nein sagen», erklärt sie im Interview mit «schlagerpuls.com».
«Hätte momentan nicht den Mut»
Die Schlagersängerin steht seit vielen Jahren erfolgreich auf der Bühne. Ob bei Fernsehauftritten oder bei Live-Konzerten – grosse Menschenmengen ist sich Egli gewohnt. Den ESC sieht sie aber noch mal in einer anderen Dimension.

Die 37-Jährige scheut sich vor einem Auftritt.
Der Grund? «Weil ich einfach sehr, sehr grossen Respekt vor jedem Künstler und jeder Künstlerin habe, die sich dieser Öffentlichkeit und dieser Jury – also allen Zuschauerinnen und Zuschauern – stellt. Deshalb hätte ich momentan noch nicht den Mut, vielleicht ändert sich das in Zukunft aber noch.»
Beatrice Egli mit eigener «Euphoria»-Interpretation
Ihrer Begeisterung für die Show tut dies aber keinen Abbruch. Besonders schätzt Beatrice Egli die Vielfalt, welche die verschiedenen Nationen für einen gemeinsamen Abend zusammenbringen.
«Es gibt dort die besten Inszenierungen, es ist schrill, es ist laut und es ist leise. Aber genau das macht die Kunst aus», schwärmt sie.
Was ihre eigene Teilnahme betrifft, erteilt Egli dem Musikevent also vorerst eine Absage. Erste ESC-Luft konnte sie dennoch bereits schnuppern.
Vergangenen Freitag performte der Schlagerstar in der ORF-Show «Wir sind Song Contest» ihre eigene Interpretation des Hits «Euphoria». Mit jenem Titel holte sich Sängerin Loreen (42) im Jahr 2012 den Sieg für Schweden.
Ein Auftritt jagt den nächsten
Ohnehin war es eine dicht getaktete Woche für die 37-Jährige. Letzten Montag noch zog Egli mit den Zünften durch Zürich und verfolgte das Sächseläuten live. Zwei Tage feierte sie auf einem Kreuzfahrtschiff die Live-Premiere ihres neuen Songs «Alibi».
Nach der ORF-Show am Freitag (aufgezeichnet im März) ging es am Samstag zunächst in luftige Höhe. Beim 36. internationalen Frühlings-Schneefest in Samnaun GR brachte Egli vor rund 8000 Fans die Alp Trida zum Beben.
Wenige Stunden später folgte die Fahrt Richtung Göttingen (D) für den Live-Auftritt in der «Giovanni Zarrella Show».
Die Sängerin ist voller Tatendrang, Langeweile verspürte sie zuletzt Anfang des Jahres. Doch selbst solche Momente sind für Egli nicht einfach verlorene Zeit.
«Ich finde auch, Langeweile ist eigentlich was ganz Gutes. Weil in der Langeweile entstehen ganz viele kreative Momente», verriet sie am kürzlich bei «Volle Kanne» im ZDF.
Gerade im Januar nehme sie sich bewusst Zeit für solche Phasen. Auch, um die Weichen für künftige Projekte zu stellen. Aktuell sei viel Neues, aber auch viel Vertrautes dabei – eine Mischung, die Beatrice Egli sehr entspricht.















