Schwesig steht bundesweitem Zentralabitur generell offen gegenüber

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Deutschland,

Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) steht einem bundesweiten Zentralabitur offen gegenüber.

Schild weist auf Abiturprüfungen hin
Schild weist auf Abiturprüfungen hin - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin plädiert für Vereinheitlichung.

«Die Schulsysteme und auch die Schulabschlüsse der Länder müssen vergleichbar sein - ein Zentralabitur wäre sicherlich eine Lösung dafür», sagte die Ministerpräsidentin den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag.

«Zumindest brauchen wir möglichst viele gemeinsame Standards», ergänzte Schwesig, die derzeit eine von drei kommissarischen SPD-Vorsitzenden ist. Darauf wirke Mecklenburg-Vorpommern in der Kultusministerkonferenz hin. Die Diskussion um ein Zentralabitur mit bundesweit einheitlichen Aufgaben war jüngst unter anderem durch Wortmeldungen der internationalen Organisation OECD und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) angeheizt worden.

Beide sprachen sich dafür aus, die Abschlussprüfungen zentral zu organisieren. Auch FDP und Deutscher Lehrerverband schlossen sich an. Aus den Bundesländern kommen unterschiedliche Stimmen. Während etwa Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vehement dafür wirbt, stösst die Idee eines Zentralabiturs bei Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf entschiedene Ablehnung. Bildungspolitik ist in Deutschland Sache der Länder.

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