Rubio: USA setzen bei Strasse von Hormus auf Hilfe aus China

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Iran,

Zwischen den USA und dem Iran scheint eine Einigung nicht nahe zu sein. Alle Augen sind aktuell auf Peking gerichtet, wo Donald Trump auf Xi Jinping trifft.

iran
Marco Rubio ist Teil der US-Delegation um Donald Trump, die aktuell in China ist. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Waffenruhe zwischen dem Iran und Washington wackelt.
  • Die Verhandlungen haben bislang keine Fortschritte gebracht.
  • Donald Trump befindet sich aktuell mit einer Delegation in China.

Die seit fast fünf Wochen geltende Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran steht auf der Kippe. US-Präsident Donald Trump zeigt sich schwer verärgert über einen neuen Vorschlag aus Teheran zur Beendigung des Krieges.

Derweil befindet sich Trump in China. Vor seiner Reise nach Peking hatte er Differenzen mit Staatschef Xi Jinping in Bezug auf den Iran-Krieg heruntergespielt.

Bringt uns Trumps Reise nach China den Frieden näher?

Tatsächlich ist die Unterstützung aus China für den Iran ein Spannungspunkt im Verhältnis zwischen Washington und Peking. So hatte das US-Finanzministerium zuletzt Sanktionen gegen chinesische Firmen verhängt, die den USA zufolge unerlaubten Handel mit dem Iran treiben.

Im Nau.ch-Ticker erfährst du alles rund um den Iran-Krieg:

Pentagon stoppt Entsendung von 4000 Soldaten nach Europa

03.10: Das US-Verteidigungsministerium hat Medienberichten zufolge die Entsendung von mehr als 4000 Soldaten einer Kampfbrigade nach Europa gestoppt. Die Entscheidung dazu sei am Mittwoch bei einem Treffen des Europa-Kommandos der US-Streitkräfte (Eucom) und Teilen des US-Heeres kommuniziert worden, berichtete unter anderem das «Wall Street Journal» unter Berufung auf einen Beamten des Pentagons.

Rubio: USA setzen bei Strasse von Hormus auf Hilfe aus China

03.00: Die USA setzen nach Aussagen von Aussenminister Rubio zur Lösung der Situation rund um Hormus auf Unterstützung aus China. «Wir hoffen, sie davon überzeugen zu können, eine aktivere Rolle dabei zu spielen, den Iran dazu zu bewegen, von dem Abstand zu nehmen, was er derzeit im Persischen Golf tut und zu tun versucht», sagte Rubio dem Sender Fox News an Bord der Air Force One auf dem Weg nach China.

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Die Strasse von Hormus ist blockiert. - keystone

Die Chinesen hätten aus mehreren Gründen ein Interesse an einer Lösung der Situation in der aktuell weitgehend unpassierbaren Meerenge, betonte Rubio. So sässen etwa auch chinesische Schiffe aktuell im Persischen Golf fest.

Rubio verwies zudem darauf, dass Chinas Wirtschaft exportorientiert sei und unter den weltweiten wirtschaftlichen Belastungen durch die Krise in der Meerenge leide, da andere Länder in der Folge weniger chinesische Produkte kaufen würden.

Weitere Hinrichtung im Iran nach Protesten

02.15: Im Iran ist ein weiterer Mann im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar hingerichtet worden. Wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan meldete, wurde das Todesurteil gegen Mohammad Abbasi vollstreckt.

Irans Justiz hatte ihm vorgeworfen, bei Unruhen im Januar einen Polizeibeamten erstochen zu haben. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben von Misan in Melard, einem Vorort westlich der Hauptstadt Teheran. Der Oberste Gerichtshof habe das Urteil bestätigt.

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