Raketen auf Jets gerichtet? Erdogan wirft Athen Feindseligkeit vor
Die Erdogan wirft Griechenland vor, sein Luftverteidigungssystem auf türkische Jets gerichtet zu haben, die in internationalem Luftraum unterwegs waren.

Das Wichtigste in Kürze
- Der türkische Präsident Erdogan wirft Griechenland feindselige Handlungen vor.
- Es soll sein Luftverteidigungssystem auf türkische Jets ausgerichtet haben.
- Diese seien dabei im internationalen Luftraum geflogen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Griechenland vorgeworfen, das Luftverteidigungssystem S-300 auf türkische Jets ausgerichtet zu haben. Erdogan beschuldigte Athen am Dienstagabend laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu eines «feindseligen Aktes». Damit fordere das Land die Nato und die Verbündeten des Verteidigungsbündnisses heraus. Athen hat die Vorwürfe bereits dementiert.
Unter anderem Anadolu hatte vergangene Woche berichtet, türkische Jets seien von dem auf Kreta stationierten Luftverteidigungssystem sowjetischer Bauart «belästigt» worden. Dabei berief er sich auf das Verteidigungsministerium.
Athen dementiert Vorwürfe
Die türkischen Jets seien dabei in internationalem Luftraum geflogen. Das System sei nicht aktiviert worden, hiess es hingegen am Montag aus Kreisen des griechischen Verteidigungsministeriums laut Staatsfernsehen.
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind wegen einer Reihe von Konflikten auf einem Tiefpunkt. Athen wirft Ankara etwa immer wieder vor, griechischen Luftraum zu verletzen.
















