Putin erhält Einladung in Trumps Gaza-«Friedensrat»

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Russland,

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Kremlangaben über diplomatische Kanäle eine Einladung der USA zur Teilnahme am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen erhalten.

Putin
Putin hat offenbar eine Einladung in den Friedensrat erhalten. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Russlands Präsident Putin hat offenbar eine Einladung in den Gaza-«Friedensrat» erhalten.
  • Man prüfe nun alle Details dieses Angebots, sagt ein Kremlsprecher.
  • Das Gremium ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza.

«Derzeit prüfen wir alle Details dieses Angebots. Zudem hoffen wir auf Kontakte mit der amerikanischen Seite, um alle Nuancen zu klären», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Russland unterhält Kontakte sowohl zu Israel als auch zur Palästinenser-Führung und zur islamistischen Terrororganisation Hamas.

In Moskau stiess die Einladung in das von US-Präsident Donald Trump geplante Gremium auch deshalb auf Wohlwollen, weil Russland sich traditionell als wichtiger Akteur im Nahen Osten sieht und dort eigene geopolitische Interessen verfolgt.

Wird es Trump gelingen, für Frieden in Gaza zu sorgen?

Zudem sieht sich Kremlchef Putin damit ungeachtet seines Angriffskriegs gegen die Ukraine willkommen auf internationaler Bühne.

Kein Frieden in Sicht

Putin hatte auch immer wieder Trumps Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine begrüsst. Allerdings ist dort ein Frieden nicht in Sicht.

Einladungen für den «Friedensrat» erhielten etwa auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sisi und Argentiniens Präsident Javier Milei.

Das Gremium ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza, die ein dauerhaftes Kriegsende und die Entwaffnung der Hamas vorsieht, was diese ablehnt.

Trump hat Vorsitz im Friedensrat

Das internationale Gremium soll die neue Übergangsregierung des im Krieg Israels gegen die Hamas weitgehend zerstörten Küstenstreifens beaufsichtigen.

Trump selbst hat den Vorsitz.

Dem Gremium gehören nach Angaben des Weissen Hauses unter anderem der frühere britische Premier Tony Blair, US-Aussenminister Marco Rubio, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der US-Sondergesandte Steve Witkoff an.

Kommentare

User #4648 (nicht angemeldet)

Der eine ist für jene Seite, der andere für die andere, wie wollen die da zu einem Konsens kommen?

User #4170 (nicht angemeldet)

Pute der Friedensengel. Das fehlte noch. Hehehe. LOL.

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