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Polizei: Todesopfer von San Diego retteten etliche Leben

Keystone-SDA
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USA,

Beim Angriff auf eine Moschee wurde der Wachmann zum Helden. Er hielt die Angreifer laut der Polizei auf und lenkte sie von ihrem Plan ab.

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In den USA kam es zu einem tödlichen Angriff auf eine Moschee. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Angriff auf eine Moschee hätte noch viel tödlicher werden können.
  • Laut der Polizei verhinderte der später getötete Wachmann ein Vordringen der Angreifer.
  • Im hinteren Teil der Moschee befanden sich rund 140 Kinder.

Bei dem tödlichen Angriff auf eine Moschee in San Diego hat der getötete Wachmann der Einrichtung nach Darstellung der Polizei weit Schlimmeres verhindert.

Sein Handeln hat zweifellos dazu geführt, dass die beiden Verdächtigen aufgehalten, abgelenkt und letztendlich abgehalten wurden, in den Bereich der Moschee vorzudringen, in dem sich bis zu 140 Kinder befanden, wie Polizeichef Scott Wahl bei einer Pressekonferenz sagte.

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Die beiden Angreifer in San Diego töteten drei Menschen und dann sich selbst. - keystone

Demnach lieferte sich der Wachmann einen Schusswechsel mit den 17- und 18-jährigen Angreifern. Währenddessen sei zu sehen, wie er mit seinem Funkgerät die Abriegelung des Gebäudes veranlasst habe. «Leider kam er bei diesem Schusswechsel ums Leben.»

Nach bisherigen Kenntnissen versuchten die beiden anderen Todesopfer zudem, die Aufmerksamkeit der Angreifer von der Moschee weg zu lenken hin zu einem Parkplatz. Wahl zufolge wurden die beiden Männer dort von den Angreifern eingekesselt und getötet. Wären die Tatverdächtigen nicht von ihrem Plan abgelenkt worden, «hätte es gestern zweifellos viel mehr Todesopfer gegeben», sagte Wahl. Die nahende Polizeipräsenz habe die Angreifer schliesslich zur Flucht getrieben.

Angreifer töteten sich mutmasslich selbst

Bei dem Angriff auf das islamische Zentrum waren am Montag drei Menschen getötet worden. Die beiden Tatverdächtigen wurden wenig später tot in einem Auto aufgefunden – mutmasslich durch selbst zugefügte Schusswunden. Nach Angaben der Ermittler fand die Polizei in dem Fahrzeug antiislamische Schriften.

Wie Wahl weiter mitteilte, wurden bei Durchsuchungen weitere Beweisstücke gesichert. Darunter seien auch 30 Schusswaffen sowie eine Armbrust.

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