Polizei sichert Drohne bei ukrainischem Flugzeug in Leipzig
Am Flughafen Leipzig ist nach Angaben eines Nato-Sprechers eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs sichergestellt worden.

Die Ermittlungen würden von deutschen Behörden geführt, hiess es. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen soll an der Drohne ein Sprengstoff mit Zünder befestigt gewesen sein. «Bild» hatte über den Vorfall berichtet.
Die Polizei habe das Fluggerät gesichert, hiess es aus Sicherheitskreisen. Die Drohne war demnach kurz vor Mitternacht nahe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine bemerkt worden. Deutschlands Bundespolizei war nach Angaben aus Sicherheitskreisen am frühen Morgen im Einsatz. Die Drohne sei inzwischen mit einem Röntgengerät untersucht worden.
Der Flughafen Leipzig/Halle hatte in der Nacht den Flugbetrieb eingestellt, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt in der Nähe des Flughafens und zudem ein verdächtiger Gegenstand im Bereich der Südpiste gefunden worden waren. Mehrere Maschinen, unter anderem eine Passagiermaschine, wurden laut einer Mitteilung der Polizei Leipzig umgeleitet. Die Polizei sprach von einem «sicherheitsrelevanten Vorfall». Demnach besteht keine akute Gefahr.
Der Nordbereich ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Südpiste ist für die Ermittlungen derzeit noch gesperrt.
Der Flugbetrieb im Nordbereich wurde demnach kurz vor 2.00 Uhr morgens wieder aufgenommen. Die Polizei des ostdeutschen Bundeslandes Sachsen habe die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei aufgenommen.














