Österreich und Deutschland reagieren auf steigende Spritpreise

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Österreich,

Österreichs Tankstellen dürfen Spritpreise künftig nur maximal dreimal pro Woche erhöhen statt wie bisher einmal am Tag. Deutschland will hingegen die bisherige österreichische Regel übernehmen: Treibstoff darf nur noch einmal täglich teurer werden.

Österreich erlaubt Preiserhöhungen an Tankstellen nur drei Mal pro Woche. (Archivbild)
Österreich erlaubt Preiserhöhungen an Tankstellen nur drei Mal pro Woche. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/SEBASTIAN KAHNERT

Die neue Regel für Österreich gab Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer als Massnahme gegen die wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Preise bekannt. Preissenkungen sind weiterhin jederzeit möglich.

Seit Ausbruch des Krieges sind die Benzinpreise in Österreich nach Angaben Hattmansdorfers um etwa 14 Prozent nach oben geklettert, Dieselpreise haben um 25 Prozent zugelegt. «Unser Ziel ist es, extreme Preissprünge zu dämpfen und stabilisierende Preissignale zu setzen, damit internationale Krisen nicht eins zu eins an den Zapfsäulen ankommen», sagte der konservative Minister (ÖVP). Er kündigte zudem an, dass nationale Ölreserven so wie auch in anderen Ländern freigegeben würden.

Die deutsche Bundesregierung will die bisherige österreichische Spritpreis-Regel übernehmen. Tankstellen in Deutschland sollen künftig nur noch einmal am Tag ihre Preise erhöhen dürfen. Dieses Modell wolle die Bundesregierung im Hinblick auf die enorm gestiegenen Preise so rasch wie möglich einführen, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in Berlin.

Der Iran-Krieg hat die Treibstoffpreise auch in der Schweiz innert weniger Tage spürbar in die Höhe getrieben. Zwischen dem 28. Februar und dem 9. März verteuerte sich Diesel um 8,6 Prozent auf durchschnittlich 1,90 Franken pro Liter, wie eine Auswertung des Touring Club Schweiz vom Mittwoch zeigte. Der Preis für Bleifrei 95 stieg im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent auf 1,70 Franken.

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Kommentare

User #4628 (nicht angemeldet)

Da wir schlauen Schweizer über 50% der Erdölprodukte aus den USA beziehen wirds bald duster bei uns.

User #8703 (nicht angemeldet)

Steuern auf Treibstoff reduzieren bitte!

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